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Fachkräftemangel: KMU setzen auf Weiterbildung

  • 30.08.2017

Der Fachkräftemangel stellt für die KMU in der Schweiz in ernsthaftes Problem dar. Gemäss der aktuellen KMU-Studie der Credit Suisse sind rund ein Viertel der befragten Unternehmen akut davon betroffen. Hochgerechnet sind dies rund 90'000 Unternehmen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen KMU in erster Linie auf Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeitenden, wie die Studie weiter zeigt. So setzen knapp 80 Prozent der befragten Unternehmen zur Deckung des Fachkräftebdarfs manchmal oder häufig auf die Weiterbildung der Mitarbeitenden.

Auch die Beschäftigung von Lehrlingen spielt dabei eine grosse Rolle. 42 Prozent der befragten Unternehmen würden häufig auf Lehrlinge zurückgreifen, um den Fachkräftebedarf zu decken, immerhin 11 Prozent manchmal.

Allerdings setzt auch gut ein Viertel der befragten KMU auf Digitalisierung und Automatisierung als explizites Mittel gegen den Fachkräftemangel. Umgekehrt erwarten rund 40 Prozent, dass diese Entwicklung in den kommenden Jahren zu einem erhöhten Bedarf an Arbeitskräften mit spezifischen Fachkenntnissen führen wird.

In der neuen KMU-Studie der Credit Suisse wurden rund 1900 Schweizer KMU zu ihrer Einschätzung der Standortqualität und zum Fachkräftemangel befragt. RS

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Die meisten KMU in der Schweiz haben mit Fachkräftemangel zu kämpfen. (Bild: Pixabay)