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IKW stellt Chancengleichheit ins Zentrum

  • 06.07.2017

Die Interkantonale Konferenz für Weiterbildung (IKW) hat für die kantonale Umsetzung des WeBiG Empfehlungen ausgearbeitet. Sie setzt mit Chancengleichheit, günstigen Rahmenbedingungen und Koordination drei Schwerpunkte.

Seit Beginn dieses Jahres definiert das Weiterbildungsgesetz Grundsätze zur Weiterbildung. Bei der Umsetzung der Grundsätze sind insbesondere die Kantone gefordert. Sie beeinflussen entscheidend, welchen strategischen Stellenwert die Weiterbildung im Bildungsraum einnimmt. Die IKW hat am 6. Juli über ihre Empfehlungen zur Umsetzung informiert.

In einem ersten Schritt soll jeder Kanton eine Ansprechstelle für das Aufgabenfeld der non-formalen Weiterbildung benennen. Für dieses Aufgabenfeld wiederum definiert die IKW drei Stossrichtungen, die im Fokus stehen sollen.

Drei Schwerpunkte

Günstige Rahmenbedingungen sollen die Entwicklungs- und Innovationsfähigkeit der Weiterbildung, insbesondere im Hinblick auf die Qualität und Transparenz des Angebots sowie die Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen begünstigen.

Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu geeigneten Weiterbildungsangeboten im Sinne der Chancengleichheit und der Durchlässigkeit soll sichergestellt werden. Im Fokus stehen vor allem Bevölkerungsgruppen, die nicht über ausreichende Grundkompetenzen verfügen.

Die Koordination und interinstitutionelle Zusammenarbeit in der durch Bund und Kantone unterstützten Weiterbildung soll gefördert werden. Die nachhaltige Integration in Arbeitswelt und Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund.

Kantone sollen bei der Gesetzgebung nachziehen

Damit die kantonalen Ansprechstellen die Umsetzung effizient angehen können, empfiehlt die IKW, dass die kantonale Gesetzgebung auf Grundlage des Weiterbildungsgesetzes angepasst bzw. entwickelt werden. Ziel ist die systematische Integration der Weiterbildung in den kantonalen Bildungsraum.

Der SVEB begrüsst die Empfehlungen der IKW.

Die Empfehlungen der IKW

 

 

Taschenmesser
Nun liegt es an den Kantonen, das Beste aus dem Bundesgesetz zur Weiterbildung herauszuholen. (Bild: Pixabay)