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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Wie lernen Gesellschaften?

Die grossen Herausforderungen unserer Zeit fordern nicht nur von jedem Individuum Anpassungen, die mit Lernprozessen verbunden sind. Auch unsere Gesellschaft als ganzes muss sich verändern. Das bedeutet: Sie muss lernen.

Wie dieses gesellschaftliche Lernen tatsächlich von statten geht, ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Und doch passiert es. In dieser Ausgabe der «Education permanente» versuchen wir die Mechanismen des gesellschaftlichen Lernens herauszuarbeiten. Dazu haben wir den Fokus geöffnet und lassen nicht nur Stimmen aus der Weiterbildung und der Pädagogik zu Wort kommen, sondern geben auch Vertreterinnen und Vertretern aus anderen Disziplinen wie Soziologie, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften hier einen Platz, das Thema zu erörtern.

Wir fragen aber auch, welche Rolle konkrete Bildungsangebote in einem gesellschaftlichen Wandlungsprozess spielen können. Und natürlich wollen wir wissen, was die Weiterbildung hier konkret leisten kann.

Die Antworten auf diese Fragen sind nicht immer eindeutig. Aber Tendenzen und Mechanismen werden sichtbar.

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Positive Altersbilder

Gerne sprechen wir von den Potenzialen älterer Menschen. Doch positive Altersbilder verbleiben oft nur auf der rhetorischen Ebene. Es braucht deshalb Tätigkeitsangebote, die älteren Personen Teilhabe und Würde ermöglichen. Dies ist auch eine Aufgabe der Bildungsarbeit.


Der Kulturbruttokoeffizient

Der Autor sieht die traditionelle Rolle der Volkshochschulen pervertiert zu «Reparaturwerkstätten der Politik». Er schlägt eine Rückkehr zum ursprünglichen Konzept der kulturellen Bildung vor. Der Beitrag ist zuerst in den «Hessischen Volksblättern für Weiterbildung» erschienen.


Der Maximal­verstehvektor

In seiner Replik auf den Essay von Pius Knüsel betont der Autor die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Arbeitsweise der Volks­hochschulen. Er argumentiert philosophisch und stellt das «echte Verstehen» in den Vordergrund, welches – unabhängig von den jeweiligen Angeboten – Ziel eines jeden Volkshochschul­kurses sein soll.


Was steuert den Weiterbildungsmarkt?

Das 2017 eingeführte Weiterbildungsgesetz ist nach Ansicht des Autors im Grunde ein Wirtschaftsförderungsgesetz für die Branche. Diese treibt die kommerzielle Marktentwicklung voran. Es fehlen jedoch Leitlinien einer nachhaltigen Qualifizierung, die nicht vom Markt bestimmt sind.


Kon-Tiki – Metapher für die Erwachsenenbildung?

Die Weiterbildung ist weitgehend marktwirtschaftlich organisiert. Was aber verkaufen Weiterbildungsanbieter eigentlich? Um welches Produkt handelt es sich bei der Bildung? Oder ist es vielleicht gar kein Produkt im wirtschaftlichen Sinn?


Archiv Education Permanente

    

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