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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Der gefesselte Riese – oder die Potenziale der Weiterbildung

Im Juni 2020, in einer Phase der zwischenzeitlichen Entspannung der Corona-Krise, erschien der zweite Trendbericht des Think Tanks TRANSIT. Er trug den Titel «Die Befreiung des gefesselten Riesen» und stellte den im öffentlichen Diskurs dominierenden Fokus auf die berufliche Weiterbildung in Frage. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie schlug der Trendbericht eine Öffnung des Blicks vor und eine stärkere Gewichtung kultureller und politischer Weiterbildung. Zudem empfahl der Trendbericht, einer transformativen, auf Veränderungsprozesse ausgerichteten Weiterbildung mehr Platz einzuräumen, zumal der Umgang mit einschneidenden Ereignissen wie der Corona-Pandemie nach einer Weiterbildung verlangt, die dazu beiträgt, komplexe Probleme des Einzelnen, in Organisationen, Gemeinschaften, Gesellschaften oder auf globaler Ebene zu lösen.

Diese Ausgabe der «Education Permanente» geht diesem Ansatz nach und will die These, wonach das Potenzial der Weiterbildung noch nicht ausgeschöpft ist, belasten. Dazu hat die Redaktion mit Fachleuten aus Forschung und Praxis Interviews geführt, um eben nach diesen unerschlossenen Potenzialen zu fragen. Hinzu kommen Fachartikel, die ihrerseits die Realität der Weiterbildung reflektieren und kritisch einordnen.

 

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Auf eigene Faust

Mit dem Eintritt in den Ruhestand wollte Hans-Rudolf Winkelmann sein Wissen an andere weitergeben. Bald musste er er­kennen: Wo ein Wille ist, ist nicht immer ein Weg. Mit Beharrlichkeit und dem Sensorium dafür, was Seniorinnen und Senioren wirklich wollen, lancierte er sein eigenes Weiterbildungsangebot.


Positive Altersbilder

Gerne sprechen wir von den Potenzialen älterer Menschen. Doch positive Altersbilder verbleiben oft nur auf der rhetorischen Ebene. Es braucht deshalb Tätigkeitsangebote, die älteren Personen Teilhabe und Würde ermöglichen. Dies ist auch eine Aufgabe der Bildungsarbeit.


Der Kulturbruttokoeffizient

Der Autor sieht die traditionelle Rolle der Volkshochschulen pervertiert zu «Reparaturwerkstätten der Politik». Er schlägt eine Rückkehr zum ursprünglichen Konzept der kulturellen Bildung vor. Der Beitrag ist zuerst in den «Hessischen Volksblättern für Weiterbildung» erschienen.


Der Maximal­verstehvektor

In seiner Replik auf den Essay von Pius Knüsel betont der Autor die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Arbeitsweise der Volks­hochschulen. Er argumentiert philosophisch und stellt das «echte Verstehen» in den Vordergrund, welches – unabhängig von den jeweiligen Angeboten – Ziel eines jeden Volkshochschul­kurses sein soll.


Was steuert den Weiterbildungsmarkt?

Das 2017 eingeführte Weiterbildungsgesetz ist nach Ansicht des Autors im Grunde ein Wirtschaftsförderungsgesetz für die Branche. Diese treibt die kommerzielle Marktentwicklung voran. Es fehlen jedoch Leitlinien einer nachhaltigen Qualifizierung, die nicht vom Markt bestimmt sind.


Archiv Education Permanente

    

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