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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Der Mehrwert

In einer Weiterbildung – auch in einer beruflichen – passiert mehr als blosse Wissensvermittlung. Worin dieser «Mehrwert» besteht, damit befasst sich die aktuelle Ausgabe der «Education Permanente».
Sprechen wir heute von Weiterbildung, ist oft ausschliesslich die berufliche gemeint, und wie selbstverständlich verstehen wir Weiterbildung primär als Instrument, uns beruflich weiterzuentwickeln. Das tut sie zweifelsohne in vielen Fällen. Doch vergessen geht dabei, dass jede Weiterbildung – auch eine berufliche – eben mehr vermittelt als zweckgebundenes Wissen auf einem bestimmten beruflichen Gebiet. Doch worin besteht dieser «Mehrwert», den man in der Regel kaum anstrebt, wenn man sich für eine bestimmte Weiterbildung entscheidet? Und wie bedeutend ist er?


Eine Antwort auf diese Fragen ergibt sich zum Beispiel beim Blick auf persönliche Veränderungen, die Teilnehmende während der Weiterbildung erfahren. So werden, einhergehend mit der Ausbildung, nicht selten soziale Ordnungsmuster hinterfragt und auch die persönlichen Lebensentwürfe reflektiert. Und in einer Weiterbildung tickt auch die Zeit anders: Sie entschleunigt und kann zu einem Gegenentwurf zu dem uns im Alltag beherrschenden Steigerungs- und Optimierungsparadigma werden.


Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift «Education Permanente» geht diesen Einflüssen von Weiterbildungen nach und zeigt so den – oft nicht intendierten – Mehrwert auf.


Intendiert ist ein Mehrwert seitens der Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in eine Weiterbildung schicken. Dieser wird in der Regel als «Return on Investment» umschrieben. Doch nicht selten geht dieser Return on Investment verloren, ja wird sogar zu einem negativen Ergebnis, weil die Unternehmen es verpassen, die richtigen organisatorischen Konsequenzen zu ziehen, wenn ihre Mitarbeitenden nach der Weiterbildung an den Arbeitsplatz zurückkehren. Auch dazu liefert unser Magazin einen kritischen Beitrag, der auf praktischer Erfahrung beruht.

 

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Die Ausweitung der Zielgruppe als logische Konsequenz

40 Prozent der Erwebstätigen mit Berufsabschluss bilden sich in der Schweiz beruflich nicht weiter. Die Förderstrategien von Bund und Kantonen, die sich bisher fast ausschliesslich auf Geringqualifizierte fokussieren, müssen deshalb erweitert werden. Bernhard Grämiger, SVEB-Direktor, schlägt ein auf drei Punkten beruhendes Förderprogramm vor, das im Rahmen der Berufsbildung 2030 umgesetzt werden kann.


Berufsbildende vor neuen Herausforderungen

Im Leitbild Berufsbildung 2030 werden aktuelle und zukünftige Anforderungen an die berufliche Bildung definiert. Bei der Umsetzung der Strategie sind die Berufsbildenden bzw. Berufsbildungsverantwortlichen entscheidende Akteure. Welche Kompetenzen müssen die Ausbildenden für die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Berufstätigen erweitern oder neu entwickeln?


Der AdA-Baukasten wird digital

Soll die Weiterbildung die digitalen Möglichkeiten nutzen, müssen dafür die entsprechenden Kompetenzen vorhanden sein. Damit steht das System der Ausbildung der Ausbildenden in der Pflicht. Mit einer Öffnung für Online-Settings, einem neuen Weiterbildungsmodul sowie der anstehenden Gesamtrevision, sind gleich mehrere Entwicklungen im Gange.


Demokratie braucht Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung böte vielerlei Möglichkeiten, Demokratie zu erfahren. In einer Zeit, in der die Gesellschaft auseinanderdriftet, wäre deshalb mehr demokratische Erwachsenenbildung wünschenswert. Doch die Zeichen deuten in eine andere Richtung.


Gegen die Sprachlosigkeit

Julia Dubois

Wer mit fremden- oder demokratiefeindlichen Sprüchen konfrontiert wird, sogenannten Stammtischparolen, bleibt oft sprachlos. Das muss nicht sein. Der von Klaus-Peter Hufer ent­wickelte Kurs gegen Stammtischparolen wird auch in der Schweiz angeboten. Julia Dubois von Amnesty International erklärt, was man dabei lernt.


Archiv Education Permanente

    

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