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Ältere Arbeitnehmende sollen möglichst lange berufstätig bleiben

  • 27.04.2017

An der dritten Nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende vom 25. April haben Bund, Kantone und Sozialpartner eine gemeinsame Schlusserklärung verabschiedet.

Erklärtes Ziel dieser nationalen Konferenzen ist "eine möglichst optimale Erwerbsintegration älterer Arbeitnehmender". Die vorgeschlagenen Massnahmen konzentrieren sich denn auch auf Wiedereingliederung, berufliche Qualifikation, Sensibilisierung von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden sowie Flexibilisierung des Rentenbezugs. Zum Massnahmenkatalog gehört auch ein Programm für die Weiterbildung von "Geringqualifizierten" und älteren Arbeitnehmenden im Bereich Grundkompetenze, das der Bundesrat bereits am 5. April in Auftrag gegeben hatte.

Weiterbildung spielt noch in weiteren Massnahmen eine Rolle, ohne dass allerdings wesentliche neue Einsichten präsentiert würden. Die Schlusserklärung plädiert dafür, die bestehenden Sensibilisierungs- und Integrationsmassnahmen fortzuführen und soweit möglich in den Regelstrukturen zu etablieren.

Zur Sensibilisierung setzt das SECO auf die Präsentation von "guten Praktiken". In einer informativen, auf Interviews basierenden Broschüre zeigen Betriebe, was sie konkret unternehmen, um das Potential von Über-55-Jährigen in Zeiten des Fachkräftemangels zu nutzen.


Portal "Fachkräfte Schweiz"

Schlusserklärung der dritten Nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende

SECO-Broschüre "Altere Arbeitnehmende"