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Bund will kantonale Integrationsprogramme fortsetzen

  • 08.02.2017

Bund und Kantone wollen die gemeinsam finanzierten kantonalen Integrationsprogramme (KIP) fortsetzen.
 Der Bund beantragt dafür einen neuen Verpflichtungskredit für die Periode 2018 bis 2021. Jährlich sollen Beiträge in der Höhe von 32,4 Millionen Franken an die Kantone geleistet werden. Die Zahlungen erfolgen jedoch unter der Bedingung, dass sich die Kantone in gleicher Höhe an der Integrationsförderung beteiligen.

Einhergehend mit der stetig wachsenden Zahl an Einwanderern fördern Bund und Kantone seit 2014 die Integration von Migranten im Rahmen von vierjährigen kantonalen Integrationsprogrammen (KIP). Die strategischen Ziele beinhalten u.a. Kenntnisse über das Leben in der Schweiz, Integrationsangebote und das Erlernen einer Landessprache, ein weiterer Schwerpunkt bildet die berufliche Integration.

Eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der KIP 2014–2017 zeigt erste wichtige Erfolge. Die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Akteuren wie Berufsbildung, Arbeitsmarktbehörden und Volksschule hat sich verbessert. Auch konnte das Angebot an Sprachkursen erweitert werden.

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