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Die Bildungskommission des Nationalrates beantragt mehr Geld für die Weiterbildung

  • 14.08.2020

Die WBK-N beantragt eine Erhöhung der Mittel zur Unterstützung der Weiterbildung in der BFI-Periode 2021-2024. Die Organisationen der Weiterbildung sollen 6 Millionen Franken und die berufsorientierte Weiterbildung 20 Millionen Franken mehr erhalten als vom Bundesrat beantragt.

Die WBK-N folgt dem Antrag der grünliberalen Nationalrätin Isabelle Chevalley und beantragt eine Erhöhung der Beiträge an die Organisationen der Weiterbildung (OdW) von bisher 10 auf neu 16 Millionen Franken für vier Jahre. Der Antrag wurde in der Kommission mit 17:7 Stimmen und einer Enthaltung gutgeheissen. Eine Kommissionsminderheit unterstützt den Antrag von NR Valentin Phyton (Grüne) für eine Erhöhung um 10 Millionen.

Die Unterstützung von Organisationen der Weiterbildung über die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) kommt sieben Organisationen, darunter auch dem SVEB zugute. Sie ermöglicht den Organisationen, Leistungen im Bereich Koordination und Information, Qualität und Entwicklung des Weiterbildungssystems bereitzustellen.

Die Initiantin des Mehrheitsantrags, NR Chevalley, engagiert sich auch als Präsidentin der Conférence romande pour la formation continue für die Weiterbildung.

Neben dem erwähnten Antrag setzt die WBK-N ein weiteres Zeichen für die Stärkung der Weiterbildung. Mit 15 zu 10 Stimmen folgt sie einem Antrag von NR Christoph Eymann und fordert die Erhöhung des Verpflichtungskredits im Bereich Berufsbildung um 20,4 Millionen auf 254,6 Millionen Franken für die BFI-Periode 2021-2024. Damit sollen gezielt Anreize gesetzt werden, um private Investitionen in die berufsorientierte Weiterbildung zu fördern und zu ergänzen. Bestätigt der Nationalrat die Kommission und stimmt auch der Ständerat zu, stehen in den nächsten vier Jahren für die berufsorientierte Weiterbildung insgesamt 60 Millionen Franken zur Verfügung.

Medienmitteilung der WBK-N