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Die Stadt aus der Optik von Flüchtlingen

  • 26.02.2018

Die Gruppe "Architecture for Refugees" führt in Zürich Stadtführungen der etwas anderen Art durch. Sie zeigen die Stadt aus Sicht von Flüchtlingen. Im Rahmen des Projekts "Inclood", das die Rollen des Wohnens und Lernens für die Inklusion von Flüchtlingen untersucht, fand eine solche Führung Ende Februar für Bildungsfachleute statt.

Austausch heisst lernen. Diesem Gedanken sind die beiden Stadtführer, der Ungare Bence Komlósi und der Eritreer Tesfamariam Okbaab, verpflichtet. Sie führen Zürcherinnen und Zürcher durch ihre eigene Stadt, zeigen sie jedoch aus der Optik von Flüchtlingen. Sie erklären, warum der Hauptbahnhof ein Treffpunkt ist und warum eine Bibliothek für viele Flüchtlinge einen zentralen Lernort darstellt. Die Tour geht bis nach Altstetten, wo eine provisorische Asylunterkunft zwischen Autobahn, Industrie und Gewerbe steht. (RS)

Die Stadtführer von Architecture for Refugees.
Die Stadtführer von Architecture for Refugees: Bence Komlósi und Tesfamariam Okbaab. (Bild: SVEB)

Die Stadtführung, welche der SVEB mit der Kamera begleitet hat, fand im Rahmen des Projekts "Inclood" statt. Das europäische Projekt verfolgte Ansätze, wie Inklusion über das Wohnen und Lernen gelingen kann. An einem Workshop Ende Februar in Zürich erhielten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, durch verschiedene Inputreferate neue Aspekte zur Inklusion durch Wohnen und Lernen kennenzulernen.

Veranstaltungsseite "Inclood – Inklusion von Flüchtlingen"

Architecture for Refugees