Hauptinhalt

EU Kommission setzt auf die Weiterbildung

  • 15.07.2020

Am 1. Juli 2020 hat die Europäische Kommission die «European Skills Agenda» verabschiedet. Die Erwachsenenbildung nimmt für die darin gesetzten Ziele eine wichtige Rolle ein.

Bis 2025 soll die Weiterbildungsbeteiligung in der EU von 38 Prozent in 2016 auf 50 Prozent steigen. Grundkompetenzen im digitalen Bereich sollen bei 70% der Bevölkerung vorhanden sein. Auch die Teilnahme und das Lernen von Personen mit geringen Grundkompetenzen und Arbeitssuchenden soll stark ansteigen.

Das sind die ambitionierten Ziele, die über den Erfolg oder Misserfolg der «European Skills Agenda» entscheiden werden. Die Agenda soll ausserdem eine Transformation der Kompetenzen bewirken, so dass nachhaltige und digitale Entwicklungen genutzt und die Corona-Krise schnell überwunden werden kann.

Die Ziele zeigen bereits deutlich, dass die Erwachsenenbildung dabei eine wichtige Rolle einnehmen wird. Die European Association for the Education of Adults (EAEA) bezeichnet das Dokument denn auch als grossen Schritt für die europäische Weiterbildung. Insbesondere da sie spezifisch das non-formale Lernen als Priorität nennt und einen Akzent auf das lebenslange Lernen setzt. Aussedem werden auch «Life Skills» als Fokus der Agenda genannt, wodurch nicht nur die berufsorientierte Weiterbildung, sondern auch die kulturelle und politische Bildung von Erwachsenen gestärkt werden. (PhS)

European Skills Agenda (PDF, Englisch)

Infografik der EAEA (PDF)