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Fachkräfteinitiative wird in die reguläre Politik überführt

  • 27.06.2018

Die Fachkräfteinitiaitve soll ab 2019 Bestandteil der ordentlichen Politik des Bundes sein. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Die Fachkräfteinitiative wurde 2011 lanciert, um die Bekämpfung des Fachkräftemangels als politische Aufgabe zu etablieren und Impulse zur Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Fachkräften zu liefern.

Wie der Bundesrat schreibt, seien die zuletzt 44 Massnahmen erfolgreich gewesen. Gemäss Monitoring habe sich die Arbeitsmarktbeteiligung von 2010 bis 2017 jährlich um durchschnittlich 18'900 vollzeitäquivalente Erwerbspersonen erhöht. Über die gesamte Zeitspanne entspreche dies einer Zunahme von 132'200 Vollzeitstellen. Der Handlungsbedarf zur Aktivierung inländischer Arbeitskräftepotenziale bleibe jedoch weiterhin bestehen.

Zur Linderung des Fachkräftemangels spielte auch die Nach- und Höherqualifizierung eine entscheidende Rolle. Dass einzelne Massnahmen greifen, illustriert der Bundesrat anhand der Abschlüsse im Beruf Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ. Dort hätten in den letzten sieben Jahren die Abschlüsse von rund 1'500  auf 3'900 mehr als verdoppelt werden können. Auf Tertiärstufe stiegen die Eintritte in Pflegestudiengänge seit 2011 um rund 30 Prozent auf 3'350 an.  (RS)

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