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Formale Weiterbildung im Tertiärbereich auch für Erwachsene

  • 13.04.2018

Auch Erwachsenen sollen während ihres ganzen Erwerbslebens Weiterbildungsmöglichkeiten offen stehen. Die Schaffhauser SP-Nationalrätin Martina Munz will deshalb den Bundesrat beauftragen, Massnahmen zu ergreifen, um formale Weiterbildung im Tertiärbereich auch auf ältere und erfahrene Erwachsene auszurichten.

Zur Begründung ihrer Motion schreibt Munz, dass für ältere und erfahrene Erwachsene die Hürden und Kosten für eine formale Weiterbildung zu hoch seien. Die formalen Bildungsangebote müssten aber von älteren und erfahrenen Erwachsenen flexibel und verkürzt absolviert werden können. Erfahrungen und vorhandenes Fachwissen müssten durch unabhängige Fachgremien angemessen angerechnet werden. Dadurch würden die Kosten reduziert.

Der Bund sei in der Pflicht, vermehrt entsprechende Modelle zu fördern, zu finanzieren und zu implementieren. Munz und 25 Mitunterzeichnern fordern, dass im Rahmen der BFI-Botschaft 2021-2024 die notwendigen Gelder bereit gestellt werden, um auch älteren und erfahrenen Fachkräften die permanente Aktualisierung ihrer Kompetenzen zu ermöglichen. Damit könne ein grosses Potential an Fachkräften im Inland sichergestellt werden.

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