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Gemeinsam gegen Ausbildungsabbrüche im Mekka der Surfer

  • 05.12.2018

Abbrüche der Aus- und Weiterbildung sind keine Schweizer Eigenheit. Bildungsinstitutionen aus ganz Europa begegnen diesem Problem. Lösungsansätze sind daher vielerorts schon vorhanden. In einer transnationalen Weiterbildung haben sich 5 Schweizer Kursleitende und Bildungsverantwortliche mit diesen Lösungsansätzen beschäftigt.

Während im portugiesischen Peniche die Surfer die perfekte Welle suchten, arbeiteten 35 Kursleitende aus 6 europäischen Ländern an der (Weiter-)Entwicklung von Aktivitäten, um Abbrüche von Bildungsgängen zu verhindern. Das europäische Projekt DIDO "dropping in the dropouts" involvierte diese Bildungsfachleute, um die bereits vorhandenen Erfahrungen auszutauschen und möglichst praxistaugliche Tools zu entwickeln.

Die Schweizer Teilnehmerin Katharina Gisin (BFS Gesundheit BL) stellte beispielsweise Lernstudios vor, in welchen Lehrpersonen die Teilnehmenden individuell unterstützen und begleiten können. Jasmin Kerkhoff des Vereins Lernwerk erarbeitete gemeinsam mit Kolleginnen aus Dänemark und Finnland eine Unterrichtseinheit zur Entwicklung einer offenen Denkweise ("growth mindset") zur Förderung der Selbstwirksamkeit und Lernmotivation der Lernenden.

Weitere Tools, um Lernende zu unterstützen, ihre Aus- oder Weiterbildung erfolgreich zu beenden, werden ab Frühling 2019 zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zu dieser transnationalen Weiterbildung.

Brainstorming
Erarbeitung von Lösungsansätzen gegen Ausbildungsabbrüche. (Bild: DIDO)