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Informationen zum europäischen Datenschutzgesetz

  • 23.05.2018

Am Freitag, den 25. Mai 2018, tritt die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) in Kraft. Auch wenn sich ein entsprechendes Gesetz in der Schweiz noch in Ausarbeitung befindet, sind viele Schweizer Unternehmen von der DSGVO bereits direkt betroffen – auch Weiterbildungsanbieter.

Schweizer Unternehmen und insbesondere auch Weiterbildungsinstitutionen müssen sich spätestens jetzt mit der europäischen Verordnung DSGVO auseinandersetzen. Einerseits weil ähnliche Regelungen auch in der Schweiz absehbar sind, andererseits weil die Verarbeitung der Daten von Personen in der EU unter gewissen Umständen auch für Schweizer Unternehmen unter die neue Verordnung fällt und bei Verstössen Strafen drohen können.

Gemäss den Ausführungen des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) kann die Gesetzgebung für Schweizer Unternehmen beispielsweise sogar Anwendung finden, wenn diese Webtracking auf Ihrer Webseite nutzen und damit Daten von europäischen Bürgerinnen und Bürgern sammeln.

Für Weiterbildungsanbieter in der Schweiz sind in erster Linie die Datenerfassung von Kunden, die Anmeldeoptionen und Konditionen rund um Mailversände wie etwa den Newsletter und die Einbindung von Monitoring Programmen auf Webseiten von der DSGVO betroffen. Alle diese Aspekte können aber durch entsprechende Anpassungen und Deklarationen aufgefangen werden. Dazu liefert insbesondere der Schweizerische KMU Verband in seinem Blog eine gute Übersicht und Tipps.

In Deutschland hat sich das Online-Portal wb-web des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. In einem Dossier informieren Sie mit Blick auf die Weiterbildungsszene und bieten Checklisten und Mustervorlagen an.

Der SVEB wird seine eigene Webseite sowie den Newsletter-Versand gemäss den neuen Richtlinien anpassen. (PhS)

DSGVO
Die europäische Datenschutz-Grundverordnung betrifft auch Schweizer Unternehmen. (Bild: Pixabay; CCO)