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Interkulturelles Lernen in der Nachbarschaft

  • 24.09.2018

Die Wohnsituation von Migrantinnen und Migranten kann ihre Integration wesentlich beeinflussen. Das Prinzip ist einleuchtend: Am Wohnort kommt es unausweichlich zum Kontakt mit Nachbaren, sei es bei den Diskussionen über den Waschplan, sei es, um sich einen Korkenzieher auszuborgen. Der Wohnraum ist ein Ort, an dem tägliches Voneinander-Lernen stattfinden kann. Damit dies gerade auch über verschiedene Kulturen übergreifend gelingt, muss jedoch einiges beachtet werden.

Das Erasmus+ Projekt INCLOOD hat sich zum Ziel gesetzt, die Kriterien zu identifizieren, die zu erfolgreichen integrativen Nachbarschaften führen können. Dazu wurden in der Schweiz, in Italien, Deutschland, Schweden und Österreich bestehende Projekte besucht und das Know-How und die Erfahrungen der Akteure vor Ort gesammelt und analysiert. Ein Projektergebnis ist die beiliegende Broschüre mit Best-Practice-Beispielen aus allen fünf Ländern sowie einer Sammlung von Indikatoren für effektive Projekte in diesem Bereich. (PhS)

INCLOOD Broschüre: Best-Practice-Beispiele

Der Wohnraum zeigt die Schweiz aus verschiedenen Perspektiven und schafft damit immer auch Lernmöglichkeiten (Bild: Inclood).