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Neue Parlamentarische Gruppe positioniert Weiterbildung als bildungspolitisches Kernanliegen

  • 24.06.2019

Die parlamentarische Gruppe Weiterbildung (PG Weiterbildung) soll den Themen der Weiterbildung mehr Gewicht verleihen und wichtige politische Entscheidungen vorantreiben. Sie ist parteiübergreifend aufgestellt.

Mit einem eigenen Bundesgesetz hat die Weiterbildung seit 2017 ihren Platz im nationalen Bildungssystem. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist sie auch Angelegenheit der Bundespolitik. Die Weiterbildung erhält jedoch noch nicht jene Unterstützung, die sie aufgrund ihrer gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Bedeutung benötigt.

Die parlamentarische Gruppe Weiterbildung soll das ändern. Sie hat sich in der Sommersession 2019 konstituiert. Die Gruppe ist parteipolitisch breit abgestützt; das Co-Präsidium teilen sich die Nationalratsmitglieder Matthias Aebischer (SP, BE; Präsident des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung SVEB), Philipp Kutter (CVP, ZH), Rosmarie Quadranti (BDP, ZH), Maya Graf (GP, BL), Christoph Eymann (LDP, BS) und Isabelle Chevalley (GLP, VD). Bis jetzt gehören ihr 30 Nationalrats- und Ständeratsmitglieder an.

Ziel der Gruppe ist es, weiterbildungspolitische Themen aufzugreifen und relevante politische Entscheide vorzubereiten. Dazu gehört etwa die Finanzierung der Weiterbildung auf Bundesebene in der nächsten BFI-Botschaft 2021-2024. Weitere Themen werden die Bedeutung der Weiterbildung im Arbeitsmarkt, in der Sozialhilfe oder generell für den digitalen Wandel sein.

Bundeshaus Bern
Zu den Aufgaben der parlamentarischen Gruppe wird die Vorbereitung der BFI-Botschaft 2021-2024 gehören. (Bild pixabay)