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Programm zur Armutsbekämpfung wird fortgesetzt

  • 26.04.2018

In der Schweiz sind aktuell 7,5 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung oder 615‘000 Personen von der Armut betroffen. Darunter sind 108‘000 Kinder. Der Bund hat in den letzten fünf Jahren gemeinsam mit den Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Nicht-Regierungsorganisationen ein nationales Programm zur Pävention und Bekämpfung von Armut umgesetzt. Ziel war es, die Massnahmen zur Prävention von Armut zu verbessern.

Dieses Programm soll nun fortgeführt werden, wie der Bundesrat im April beschlossen hat. Massnahmen der Armutsprävention seien eine wirksame und kostengünstige Alternative zu späteren Transferzahlungen in Form von Sozialleistungen, schreibt der Bundesrat und stellt jährlich 500'000 Franken auf die kommenden fünf Jahre zur Verfügung.

Im Rahmen des nationalen Programms spielte auch die Weiterbildung eine entscheidende Rolle. Der SVEB begrüsst deshalb den Entscheid des Bundesrats. Weiterbildung ist auch ein Mittel zur Armutsbekämpfung, indem sie die Voraussetzung für eine berufliche Zukunft schafft.

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