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Transparenzkriterien für die Kursausschreibung

  • 22.11.2018

Wer einen Kurs besuchen will, muss Angebote vergleichen können. Das ist nicht immer einfach. Der SVEB hat deshalb einen Kriterienkatalog für transparente Kursausschreibungen entwickelt.

Die Suche einer geeigneten Weiterbildung ist für Interessierte trotz Suchmaschinen und Online-Plattform nicht einfacher geworden. Nicht nur ein Angebotsvergleich ist schwierig, auch die für die Entscheidungsfindung relevanten Informationen sind in Online-Ausschreibungen teilweise schwer zu ermitteln. Bei den Kosten beispielsweise ist nicht immer transparent ausgewiesen, ob es sich um die Gesamtkosten handelt oder mit Zusatzkosten für Lehrmittel, Prüfungen, Zertifikate etc. gerechnet werden muss. Oft lässt die Beschreibung der Zielgruppe das Einstiegsniveau offen oder die Inhalte sind nur sehr rudimentär beschrieben.

Der SVEB hat zusammen mit Weiterbildungsexperten Kriterien für eine adäquate Informationsqualität von Ausschreibungen von Bildungsangeboten (Kursen, Modulen, Lehrgängen) definiert. Für nichtabschlussorientierte Kursausschreibungen gelten Minimalkriterien. Für abschlussorientierte Ausschreibungen sind zusätzliche Angaben notwendig. Es wird deshalb bei der Festlegung der anzuwendenden Kriterien nach Zielsetzung des Kurses unterschieden.

Ziel ist es auch, diese Transparenzkriterien als allgemeine Richtlinien für Kursausschreibungen im Internet zu propagieren und mit anderen Anbietern von Weiterbildungs- Plattformen zusammenzuarbeiten.

Der Standard ist in erster Linie ein Sensibilisierungsinstrument für eine höhere Informationsqualität. Er ist kein Label, sondern eine Dienstleistung des SVEB. Damit setzt der SVEB ein Zeichen für Transparenz und Informationsqualität sowohl auf der eigenen Plattform weiterbildung.swiss wie auch im Hinblick auf Kursausschreibungen insgesamt. (RS)

Kriterienkatalog für transparente Kursausschreibungen

Lupe
Manchmal muss man genau hinsehen, um eine Kursausschreibung auch zu durchschauen. (Bild: Pixabay)