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Volkshochschul-Verband fordert Rückbesinnung auf die Prinzipien der Aufklärung

  • 06.06.2019

Zu seinem 75. Geburtstag hat der  Verband der Schweizerischen Volkshochschulen VSV nicht allein ein  Büchlein zur eigenen Geschichte veröffentlicht – die zweisprachige Publikation (f und d) trägt den Titel "Bildung zur Vernunft" –, der Verband unterstreicht mit einem Manifest, für welche Art der Bildung er einsteht.

So viel ist klar: Beim Manifest handelt es sich um eine klare Absage an ein Weiterbildungskonzept unter dem Diktat der wirtschaftlichen Leistungsfähigkei des Einzelnen. Vielmehr fordert der VSV eine Rückbesinnung auf die Grundsätze der Aufklärung, auf das Sapere aude Schillers und Kants. 

Der Verband schlägt deshalb eine neue Bildungspolitik vor, die die wissenschaftliche und kulturelle Allgemeinbildung als Kern jeder Bildung anerkennt und fördert. Diese Bildungspolitik soll Mass am Menschen statt an der Technik nehmen, die Freiheit des Einzelnen stärken und ihn zum souveränen Urteilen befähigen.

Eine solche Bildungspolitik müsse sich aber in Verfassung und Gesetzen niederschlagen, meint der Verband.