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Weiterbildungspotenzial von Hochschulen: Empfehlungen des deutschen Wissenschaftsrats

  • 05.03.2019

Nach Ansicht des deutschen Wissenschaftsrats hat die hochschulische Weiterbildung ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Wie der Rat in seinen "Empfehlungen zu hochschulischer Weiterbildung als Teil des lebenslangen Lernens" schreibt, würden die Hochschulen weit mehr Angebote bieten, die weiterbildend genutzt werden können, als das relativ kleine Segment der institutionell als Weiterbildung konzipierten Angebote.

Zu diesen Angeboten zählt der Wissenschaftsrat auch reguläre Studiengänge mit einem zeitlich oder örtlich flexiblen Durchführungsformat wie berufsbegleitende Studiengänge sowie Teilzeit- oder Fernstudienmodelle.

Es sei von essentieller Bedeutung für eine zukunftsfähige Fachkräftequalifizierung, dass die Hochschulen ein Selbstverständnis als Orte lebenslangen Lernens entwickelten: Sie sollten sowohl weiterbildende als auch flexible Studienangebote ausbauen und ihre Beratungs- und Unterstützungsstrukturen diesem Bildungsbedarf anpassen.

Die Empfehlungen zur hochschulischen Weiterbildung ist der vierte Teil der Empfehlungen zur Qualifizierung von Fachkräften vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen im Wesentlichen zu den wissenschaftlichen Institutionen und zu übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems. (RS)

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