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Weltalphabetisierungstag 2018

  • 06.09.2018

Diesen Samstag, den 8. September, jährt sich der internationale Weltalphabetisierungstag zum 52. Mal. Von der UNESCO ins Leben gerufen, gibt er Anlass, weltweit auf die Problematik des Analphabetismus hinzuweisen. Diese ist auch  nach fünfzig Jahren aktuell. Doch hat sich der Diskurs darüber differenziert. So stehen heute hierzulande insbesondere Erwachsene im Fokus, die zwar alphabetisiert sind, aber dennoch Mühe mit Lesen und Schreiben bekunden. In der Schweiz betrifft dies rund 800'000 Personen.

Zusammen mit dem Verständnis von Alltagsmathematik und dem Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien gehören Lesen und Schreiben zum Kanon der Grundkompetenzen. Auf nationaler Ebene sind sie im Weiterbildungsgesetz als Fördertatbestand verankert.

Zum Weltalphabetisierungstag finden in der Schweiz verschiedene regionale Veranstaltungen statt. So veranstaltet die Conferenza della Svizzera italiana per la formazione continua degli adulti in Bellinzona einen Film- und einen Leseabend. Auf nationaler Ebene lanciert der Dachverband Lesen und Schreiben zusammen mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) die TV-Kampagne «Einfach besser!». Und im internationalen Bereich organisiert die Plattform EPALE eine moderierte online Debatte zu drängenden bildungspolitischen Fragen in diesem Bereich. (PhS)