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Datensicherheit

Die Verlagerung von Weiterbildungen ins Internet hat verschiedene Auswirkungen, die in Bezug auf Datensicherheit und Rechte bedacht werden müsssen. Einerseits gilt es insbesondere die Daten der Teilnehmenden, die im Rahmen dieser Angebote entstehen, adäquat zu schützen. Andererseits müssen Anbieter die Nutzungsrechte der Materialien, die sie dafür benutzen, genau kennen.

Datenschutz und Nutzung digitaler Werkzeuge

Es ist schwierig genug, den Überblick über alle Applikationen zu behalten, die für das digitale Lernen genutzt werden können. Noch schwieriger ist es, sie alle auf ihren Sicherheitsstandard hin zu prüfen und zu vergleichen. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat eine Liste mit Diensten zusammengestellt, die während der Corona-Krise auf Grund der Dringlichkeit trotz Bedenken genutzt werden können, und die Bedenken sowie Tipps dazu erfasst. Hier werden etwa auch die Videokonferenzsysteme Zoom und Jitsi beurteilt. Generell gilt es gerade in der Bildung, für jede angewendete Applikation die AGB gründlich durchzulesen und die Teilnehmenden entsprechend zu informieren.

Beurteilung des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich

DigiTalk zum Thema Datensicherheit in der Weiterbildung (erwachsenenbildung.at)

Datenschutz von personenbezogenen Daten (DIE)


Nutzungsrechte

Das Internet bietet nicht nur Plattformen und Applikationen, die digitale Lehrveranstaltungen ermöglichen, es finden sich online auch sehr viele Lernmaterialien. Unter dem Begriff Open Educational Resources (OER) sind solche Materialen summiert, die gratis und offen zur Verfügung stehen. Im Dossier «Digitalsierung in der Erwachsenenbildung» des Deutschen Instituts für Weiterbildung (DIE) finden Sie eine Einführung dazu, wie Sie OER finden und verwenden können. Für andere Materialen wie etwa Bilder, die Sie in ihren Veranstaltungen verwenden, sind die Nutzungsrechte immer vorab zu prüfen und einzuhalten.