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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Der Mehrwert

In einer Weiterbildung – auch in einer beruflichen – passiert mehr als blosse Wissensvermittlung. Worin dieser «Mehrwert» besteht, damit befasst sich die aktuelle Ausgabe der «Education Permanente».
Sprechen wir heute von Weiterbildung, ist oft ausschliesslich die berufliche gemeint, und wie selbstverständlich verstehen wir Weiterbildung primär als Instrument, uns beruflich weiterzuentwickeln. Das tut sie zweifelsohne in vielen Fällen. Doch vergessen geht dabei, dass jede Weiterbildung – auch eine berufliche – eben mehr vermittelt als zweckgebundenes Wissen auf einem bestimmten beruflichen Gebiet. Doch worin besteht dieser «Mehrwert», den man in der Regel kaum anstrebt, wenn man sich für eine bestimmte Weiterbildung entscheidet? Und wie bedeutend ist er?


Eine Antwort auf diese Fragen ergibt sich zum Beispiel beim Blick auf persönliche Veränderungen, die Teilnehmende während der Weiterbildung erfahren. So werden, einhergehend mit der Ausbildung, nicht selten soziale Ordnungsmuster hinterfragt und auch die persönlichen Lebensentwürfe reflektiert. Und in einer Weiterbildung tickt auch die Zeit anders: Sie entschleunigt und kann zu einem Gegenentwurf zu dem uns im Alltag beherrschenden Steigerungs- und Optimierungsparadigma werden.


Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift «Education Permanente» geht diesen Einflüssen von Weiterbildungen nach und zeigt so den – oft nicht intendierten – Mehrwert auf.


Intendiert ist ein Mehrwert seitens der Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in eine Weiterbildung schicken. Dieser wird in der Regel als «Return on Investment» umschrieben. Doch nicht selten geht dieser Return on Investment verloren, ja wird sogar zu einem negativen Ergebnis, weil die Unternehmen es verpassen, die richtigen organisatorischen Konsequenzen zu ziehen, wenn ihre Mitarbeitenden nach der Weiterbildung an den Arbeitsplatz zurückkehren. Auch dazu liefert unser Magazin einen kritischen Beitrag, der auf praktischer Erfahrung beruht.

 

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«Cool ist, wer die dicksten Möhren im Garten hat.»

Für Niko Paech ist der Glaube an das stetige Wirtschaftswachstum ein fataler Irrglaube. Der Wirtschaftsprofessor fordert deshalb jedoch nicht primär die Politik, sondern die Gesellschaft auf, aktiv zu werden, sich zu wandeln und zu verzichten. Das aktuelle Bildungssystem betrachtet er auf diesem Weg eher als Hindernis. Im Interview erklärt er, welche neuen Lernorte und Lernformen es bräuchte, und lässt durchblicken, dass die Weiterbildung sowohl...


Wenig Raum für einen hehren Anspruch

Aus Sicht von Politik und Wirtschaft soll die Weiterbildung vor allem dem Arbeitsmarkt zu Diensten sein. Mitunter soll Bildung aber auch zu einer besseren Welt beitragen. Das internationale Projekt FutureLabAE versucht, Anspruch und Wirklichkeit dieser Mission anhand konkreter Beispiele zu ergründen.


Weiterbildung mit Alltagsbezug

Der Bund unterstützt Unternehmen finanziell, die die Grundkompetenzen ihrer Mitarbeitenden fördern wollen. Dies soll im Rahmen von arbeitsplatzbezogenen Weiterbildungen geschehen. Ein Augenschein im Logistikcenter des Reifenherstellers Continental.


Auf eigene Faust

Mit dem Eintritt in den Ruhestand wollte Hans-Rudolf Winkelmann sein Wissen an andere weitergeben. Bald musste er er­kennen: Wo ein Wille ist, ist nicht immer ein Weg. Mit Beharrlichkeit und dem Sensorium dafür, was Seniorinnen und Senioren wirklich wollen, lancierte er sein eigenes Weiterbildungsangebot.


Positive Altersbilder

Gerne sprechen wir von den Potenzialen älterer Menschen. Doch positive Altersbilder verbleiben oft nur auf der rhetorischen Ebene. Es braucht deshalb Tätigkeitsangebote, die älteren Personen Teilhabe und Würde ermöglichen. Dies ist auch eine Aufgabe der Bildungsarbeit.


Archiv Education Permanente

    

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