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Gemeinsam die Armutsprävention stärken

  • 05.12.2016

Bund, Kantone, Städte und Gemeinde verpflichten sich in einer gemeinsamen Erklärung vom 22. November, ihre Armutsprävention fortzusetzen.

Rund 500'000 Menschen in der Schweiz sind arm und ganze 13,5% der Bevölkerung armutsgefährdet. Unterstützungsmassnahmen gegen Armut werden beispielsweise im Rahmen von Sozialversicherungen, der Sozialhilfe sowie im Bildungs- und Berufsbildungssystem ergriffen. Im Rahmen der Nationalen Konferenz gegen Armut, die am 22. November in Biel stattfand, haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinde ihre gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Damit wollen die Akteure ihre Bemühungen fortsetzen. 2014 hat der Bund das Nationale Programm gegen Armut lanciert, welches noch bis Ende 2018 läuft. In der gemeinsamen Erklärung verpflichten sich die Unterzeichnenden die Bildungschancen von Kindern aus benachteiligten Familien über eine frühe Förderung und eine bedarfsgerechte Unterstützung der Eltern zu verbessern. Bei den älteren Kindern und Jugendlichen steht der Erwerb von Grundkompetenzen und der Abschluss einer beruflichen Ausbildung im Vordergrund. Auch die Massnahmen zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration will der Bund intensivieren.

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