Hauptinhalt

Zürich und Basel verschärfen Corona-Massnahmen für die Weiterbildung

  • 31.08.2020

Seit Anfang August sind die Kantone berechtigt, eigene Massnahmen gegen die Corona-Pandemie zu erlassen. Die Kantone Zürich und Basel-Stadt haben inzwischen Verschärfungen beschlossen, die auch die Weiterbildung betreffen.

In Zürich besteht seit dem 11. August, in Basel-Stadt seit dem 24. August eine Maskenpflicht in Bildungsinstitutionen; in beiden Kantonen gilt diese Regelung explizit auch für die Weiterbildung. Konkret verfügt Basel eine «generelle Maskentragpflicht» auf allen Schularealen, in Zürich gilt die die Maskenpflicht «für sämtliche Personen, die sich im Gebäude einer Bildungseinrichtung aufhalten oder sich darin bewegen». Allerdings mit einer wichtigen Ausnahme: Während des Unterrichts müssen in beiden Kantonen keine Masken getragen werden, sofern die vorgeschriebenen Abstände eingehalten oder Trennwände eingesetzt werden. Werden die Abstände unterschritten und keine Trennwände genutzt, sind Masken in Basel in jedem Fall obligatorisch, während es in Zürich weiterhin zulässig ist, in gewissen Fällen auf diese Massnahmen zu verzichten und nur die Kontaktdaten zu erfassen.

Weitere Bestimmungen betreffen die Umsetzung der Hygienemassnahmen. So hält der Kanton Zürich beispielsweise fest, dass die Bildungseinrichtungen ihren Arbeitnehmenden kostenlos Masken zur Verfügung stellen müssen. In Basel-Stadt sind die Bildungsinstitutionen unter anderem verpflichtet, eine Person zu bestimmen, die für die Erstellung und Umsetzung des Schutzkonzeptes verantwortlich ist.

Die übrigen Kantone haben  für die Weiterbildung bisher keine spezifischen Regelungen erlassen. In einzelnen Kantonen, so in Graubünden, wird aber explizit festgehalten, dass die für andere Bildungsinstitutionen geltenden Regeln auch die Weiterbildung betreffen. Es empfiehlt sich demnach, regelmässig die Informationen des eigenen Kantons zur Corona-Pandemie zu konsultieren.

Weitere Informationen:

Kanton Basel-Stadt

Kanton Zürich