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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Motiv: Sinnsuche - Ausgabe vom 3.12.2018

Der moderne Mensch optimiert sich ständig. Er lernt, um beruflich fit zu bleiben, er trainiert, um körperlich fit zu bleiben. Und er sucht nach Sinn, um ein erfülltes Leben zu führen. Diese Sinnsuche findet zunehmend in Einrichtungen und Formaten der Weiterbildung statt; Anbieter wie die School of Life, aber auch freischaffende Philosophen in der Schweiz bieten ihren Kunden «Weiterbildung» zum eigenen Ich an.

Sinnsuche ist jedoch auch der Nährboden für Weiterbildungsangebote im Zusammenhang mit Gartenarbeit oder Ernährung. Die Università di Scienze Gastronomiche im Piemont bietet gar ein Studium zur sinnhaften Gastronomie an, welche auch von Schweizerinnen und Schweizern besucht wird. Die vorliegende Ausgabe der Education Permanente stellt «sinnstiftende» Angebote vor, präsentiert ihre Akteure und die Lernenden. Vor allem aber geht sie der tieferen Frage nach der Herkunft dieser Angebote nach. Woher kommt der Optimierungswunsch des Einzelnen, auf den der Markt reagiert und ein entsprechendes Angebot schafft? Und wo liegt die tatsächliche Herausforderung für die Weiterbildung in der Begegnung mit dieser Nachfrage?

Ronald Schenkel, Jean-Christphe Emmenegger

 

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Im Fiat Panda zum Lebenssinn

Die Philosophen sind in der Weiterbildung angekommen. Nicht nur Alain de Botton, der mit seiner School of Life für Aufmerksamkeit sorgt. Auch in der Schweiz tut sich etwas. Beat C. Sauter und Harry Wolf sind Gründungs­mitglieder des Zürcher Instituts für Philosophische Praxis. Was unterscheidet sie von der Institution in London?


Flexibel lernen heisst erwachsenengerecht lernen

Zu den Leitlinien des Prozesses Berufsbildung 2030 gehört die stärkere Ausrichtung der Berufsbildung auf Erwachsene. Mit dem Angebot Informa im Bereich ITK und dem Label Modell F existieren in der Schweiz Formate, welche eine erwachsenengerechte berufliche Weiterbildung oder Neuorientierung ermöglichen sollen.


Wo man Genuss studiert

Die Università di Scienze Gastronomiche im Piemont will nichts Geringeres als eine neue Gastro-Elite ausbilden. Diese soll nicht nur wissen, was gut auf der Zunge schmeckt, sondern auch gut für die Welt ist.


Karriereschub statt Unterforderung

Sie haben ihre Heimatländer als qualifizierte Berufsfrauen ver­lassen. Doch in der Schweiz müssen sie sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. Das Projekt ict@migrants von ECAP macht Migrantinnen fit für den Einstieg in die hiesige Informatikbranche.


Die Ausweitung der Zielgruppe als logische Konsequenz

40 Prozent der Erwebstätigen mit Berufsabschluss bilden sich in der Schweiz beruflich nicht weiter. Die Förderstrategien von Bund und Kantonen, die sich bisher fast ausschliesslich auf Geringqualifizierte fokussieren, müssen deshalb erweitert werden. Bernhard Grämiger, SVEB-Direktor, schlägt ein auf drei Punkten beruhendes Förderprogramm vor, das im Rahmen der Berufsbildung 2030 umgesetzt werden kann.


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