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Ausbildungen an Höheren Fachschulen

Diplomierte/-r Erwachsenenbildner/-in HF

Eine Qualifikation für anspruchsvolle Bildungsaufgaben

 

Das Berufsbild

Die Erwachsenenbildung ist ein sehr breit gefächertes Berufsfeld, das einem ständigen Wandel untersteht. Erwachsenenbildner/-innen HF übernehmen darin anspruchsvolle Bildungs- und Beratungstätigkeiten sowie Leitungs-, Qualitäts- und Entwicklungsaufgaben. Häufig nehmen sie Führungsaufgaben in Bildungsinstitutionen, in Unternehmen, Verbänden und Nonprofit-Organisationen wahr. Sie leiten Bildungsprojekte in der beruflichen sowie betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Zudem haben Erwachsenenbildner/-innen HF die Befähigung, Ausbildende auszubilden.

 

Ausbildungsziele

Der Diplomstudiengang Erwachsenenbildner/in ist berufsbegleitend. Dabei entwickeln die Studierenden Handlungskompetenzen, erwachsene Lernende in ihren Bildungsprozessen zu begleiten und Gruppen zu führen. Zudem bilden konzeptionelle und organisatorisch-wirtschaftliche Aspekte zur Planung, Gestaltung und Leitung von Bildungsprojekten Lerninhalte. Bedarfs- und Bedürfniserhebungen, Marketing, Evaluation, Qualitätssicherung und Bildungspolitik stellen weitere Themenfelder dar, die in der Erwachsenenbildung von Bedeutung sind. Der Studiengang verbindet Ansprüche aus der Praxis mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die erwachsenengerechtes Lernen praktisch und nachhaltig ermöglichen.

 

Zielgruppe

Dieses Angebot richtet sich an Fachpersonen, die als engagierte Ausbildner/-innen, die als Aus- und Weiterbildungsverantwortliche in Bildungsinstitutionen, Betrieben oder Organisationen tätig sind sowie an Personalentwickler/-innen und selbständige Bildungsfachpersonen und Berater/-innen.

 

Abschluss und Titel

Der Beruf dipl. Erwachsenenbildner/in HF ist auf der Tertiärstufe B «Höhere Fachschule» angesiedelt. Absolvent/innen des Bildungsgangs sind berechtigt, folgenden Titel zu tragen:

Diplomierte Erwachsenenbildnerin HF / Diplomierter Erwachsenenbildner HF

 

Aufnahmebedingungen und -verfahren

Voraussetzungen für die Aufnahme in den Lehrgang sind eine Eignungsabklärung, ein Abschluss der Sekundarstufe II und ein fachlicher Tertiär-B-Abschluss oder eine 1800 Lernstunden umfassende fachliche Qualifikation. Ebenfalls verlangt ist der eidgenössische. Fachausweis Ausbilder/in oder eine gleichwertige Qualifikation. Während der Ausbildung wird eine berufliche Tätigkeit im Wirkungsbereich von mindestens 50 Prozent verlangt.

 

Studienumfang und Aufbau

Das Studium findet während zwei Jahren berufsbegleitend in der Regel an einem Studientag pro Woche statt. Dazu kommen Blockveranstaltungen und zusätzliche Studientage. Für Qualifikationsverfahren, Selbststudium und ergänzende Lerngefässe ist mit ca. einem Tag pro Woche zu rechnen.

 

Anbieter

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