Kompromiss im Parlament: Weiterbildung erhält 15 Millionen Franken pro Jahr


Der Bundesrat wollte die komplette Streichung der Mittel, der Ständerat eine Reduktion um die Hälfte und der Nationalrat keine Senkung – nun hat sich das Parlament in der Mitte gefunden. Trotz Kürzung ist dies für das Weiterbildungsfeld ein Erfolg.

Der Ständerat ist am 12. März dem Kompromissvorschlag des Nationalrats gefolgt und hat einem Budget von 15 Millionen Franken pro Jahr für die Weiterbildung zugestimmt. Die Mittel werden damit ab 2027 um 20 Prozent gekürzt.

Die Sparpläne des Bundesrats hatten jedoch eine gänzliche Streichung der Mittel vorgesehen. Insofern ist es für das Weiterbildungsfeld als Erfolg zu werten, dass 80 Prozent der Finanzierung gerettet werden konnten.

Einsatz zeigte Wirkung

Der SVEB hatte sich von Anfang an mit allen verfügbaren Mitteln dafür eingesetzt, dass nicht bei der Weiterbildung gespart wird. Dies gemeinsam mit der dafür eigens gegründeten Allianz aus nationalen und regionalen Dachverbänden sowie nationalen Organisationen.

In mehreren Stellungnahmen hat der SVEB, insbesondere SVEB-Präsidentin Tiana Moser, darauf hingewiesen, dass die Sparpläne volkswirtschaftlich schädlich und widersinnig sind. Anfang Februar positionierte sich auch die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren EDK mit einer Stellungnahme sehr klar gegen die Sparmassnahme in der Weiterbildung.

National- und Ständerat hatten ein (bedingtes) Einsehen. Das Schlimmste konnte mit diesem Kompromiss abgewendet werden. Die Kürzungen werden dennoch schmerzlich sein.

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