Strategie für präventive Weiterbildung: WBK-S will Motion abschwächen


Die Motion 25.4414 verlangt vom Bundesrat eine nationale Strategie für präventive Weiterbildungen und Umschulungen für Erwerbstätige, deren Berufsfelder von Umbrüchen betroffen sind. Vom Nationalrat ist sie bereits angenommen, die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats will sie nun reduzieren.

Ende April 2026 nahm der Nationalrat die aus mehreren Vorstössen entstandene Motion an. Diese verlangt vom Bundesrat, eine nationale Strategie für präventive Weiterbildungen und Umschulungen für Erwerbstätige zu entwickeln, deren Berufsfelder von technologischen, wirtschaftlichen oder regulatorischen Umbrüchen betroffen sind.

Ende Juni hat nun die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats WBK-S die Motion behandelt behandelt. Sie anerkennt zwar den Handlungsbedarf, schlägt aber eine Anpassung vor: Statt einer nationalen Strategie fordert sie nur eine Analyse durchführen und davon Massnahmen ableiten.

Der SVEB freut sich, dass die WBK-S den Handlungsbedarf anerkennt. Die Abschwächung der Motion sowie der Verzicht auf den Einbezug der relevanten Akteure der Weiterbildung lehnt er jedoch ab und fordert entsprechend den Ständerat auf, die Motion in der Version des Nationalrates anzunehmen.