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Weltweit vernetzt

Die Herausforderungen und Trends in der Weiterbildung sind keine Eigenheit des Schweizer Kontexts. Die Weiterbildungsakteure aus Europa und der Welt beschäftigen sich mit ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen. Der SVEB arbeitet deshalb in verschiedenen internationalen Netzwerken und Verbänden aktiv mit.

Europäischer Verband für Erwachsenenbildung (EAEA)

Der EAEA verleiht der nicht-formalen Erwachsenenbildung in Europa eine Stimme. Die europäische NGO wurde 1953 von VertreterInnen mehrerer europäischer Länder gegründet, hat heute mehr als 135 Mitgliedsorganisationen in über 44 Ländern und repräsentiert mehr als 60 Millionen erwachsene Lernende. Die Zielsetzung des Verbandes ist es, europäische Organisationen in der Erwachsenenbildung miteinander zu verbinden und diese zu vertreten. Er fördert das Lernen im Erwachsenenalter und setzt sich für den universalen Zugang und die Teilnahme speziell an nicht-formaler Erwachsenenbildung ein.

Die Rolle des SVEB: Gründungs- und Vorstandsmitglied. Der SVEB arbeitet im Vorstand und den Konferenzen zu aktuellen Fragestellungen der Weiterbildung mit und bringt die Anliegen der Schweizer Weiterbildung ein. Das Engagement in der EAEA ermöglicht dem SVEB und seinen Mitgliedern, Trends zu antizipieren und Know-how in die Schweiz zu transferieren.


International Council for Adult Education (ICAE)

Der ICAE engagiert sich weltweit für den politischen Diskurs für das lebenslange Lernen. Seine Vision ist es, allen den Zugang zur Weiterbildung als universelles Menschenrecht zu ermöglichen. Er definiert die Weiterbildung als Grundlage für eine informierte Teilnahme an der Zivilgesellschaft und für eine nachhaltige Entwicklung. Der Rat wurde 1973 gegründet und ist in 7 regionale Sektionen unterteilt. Mitglieder sind mehr als 800 NGO – regionale, nationale und fachliche Netzwerke – in mehr als 75 Ländern. Der ICAE ist mit der UNESCO assoziiert und hat einen Beraterstatus für den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Die Rolle des SVEB: Gründungsmitglied und wichtiger Partner. Der SVEB pflegt einen regelmässigen fachlichen Kontakt mit dem Generalsekretariat und beteiligt sich aktiv an den Konferenzen des ICAE. Die Vernetzung und der Know-how-Austausch mit Stakeholdern der Weiterbildung aus der ganzen Welt unterstützten den SVEB dabei, in der Schweiz einen Beitrag zu einem zukunftsgerichteten Weiterbildungssystem zu leisten.


European Basic Skills Network (EBSN)

Das EBSN ist die europäische Dachorganisation im Bereich der Förderung von Grundkompetenzen von Erwachsenen mit über 75 Mitgliedern. Das Netzwerk wurde 2009 initiiert und ist seither stetig gewachsen. Ziele des Netzwerks sind die Förderung des fachlichen Austausches und die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Fachexperten im Bereich der Grundkompetenzen sowie die Erhöhung der Wahrnehmung des Themas Grundkompetenzen auf der politischen Ebene.

Die Rolle des SVEB: Gründungs- und Vorstandsmitglied sowie statutarischer Sitz des EBSN, das juristisch ein Schweizer Verein ist. Die intensive internationale Zusammenarbeit des SVEB mit dem EBSN im Bereich Grundkompetenzen hat dazu beigetragen, dass Trends in diesem Bereich früh antizipiert und ein Wissenstransfer zu den Akteuren in die Schweiz organisiert werden konnten.


Hall of Fame Europe der Weiterbildung (HOFE)

Die HOFE ist der europäische Ableger der International Adult and Continuing Education Hall of Fame (IACEHOF) ist ein Netzwerk aus international anerkannten Weiterbildungsexperten und -expertinnen, die die Entwicklung der Weiterbildung geprägt haben. Die Struktur ist so angelegt, dass sich die Mitglieder schnell und ohne bürokratische Hürden untereinander austauschen und bei Bedarf Ad-hoc-Expertengruppen bilden können. Dadurch sollen auch neuartige und unkonventionelle Kooperationsformen angeregt werden, die zur Entwicklung der Weiterbildung beitragen.

Die Rolle des SVEB: Ziel des Engagements des SVEB ist es, die bislang von den USA dominierte Hall of Fame zu einem weltweiten Expertennetzwerk auszubauen und das bisher sehr kleine europäische Netzwerk zu erweitern. Ein aktueller Schwerpunkt ist der Einbezug der lateinischen Länder.