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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Berufsbildung 2030 - Ausgabe vom 3.9.2018

Das lebenslange Lernen soll zu einem Leitmotiv der künftigen Berufsbildung werden. So sieht es die im vergangenen Jahr verabschiedete «Berufsbildungsstrategie 2030» vor. Das bedeutet, dass die Berufsbildung den Fokus stärker auf Erwachsene ausrichtet. Damit werden auch die Grenzen zwischen Berufs und Weiterbildung tangiert.

Bereits heute finden Berufs-und Weiterbildung nicht in völlig getrennten Sphären statt. Das Modell der höheren Berufsbildung zeigt, dass Weiterbildung und Berufsbildung zusammen funktionieren können. Nun steht aber ein eigentlicher Paradigmawechsel bei der Berufsbildung an. Ohne ein durchlässiges System, ohne eine starke Rolle der Weiterbildung darin, wird es nicht gehen. Gleichzeitig gilt es zu überlegen, welche Voraussetzungen die Weiterbildung erfüllen muss, damit sie in einem Berufsbildungssystem für Erwachsene funktionieren kann. Dazu gehört unter anderem die Frage nach der Anerkennung non-formaler Abschlüsse.

Die vorliegende Ausgabe der «Education Permanente» unternimmt eine Tour d’horizon und präsentiert Ideen und Lösungsvorschläge. Sie richtet zudem den Blick auf die Ausbildenden selbst, welche die tragenden Figuren einer neuen Bildungswelt sind.

Diese Ausgabe ist ein Diskussions-beitrag in einem laufenden Prozess, in dem noch manche Frage offen ist.

Ronald Schenkel, Jean-Christphe Emmenegger


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Karriereschub statt Unterforderung

Sie haben ihre Heimatländer als qualifizierte Berufsfrauen ver­lassen. Doch in der Schweiz müssen sie sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. Das Projekt ict@migrants von ECAP macht Migrantinnen fit für den Einstieg in die hiesige Informatikbranche.


Die Ausweitung der Zielgruppe als logische Konsequenz

40 Prozent der Erwebstätigen mit Berufsabschluss bilden sich in der Schweiz beruflich nicht weiter. Die Förderstrategien von Bund und Kantonen, die sich bisher fast ausschliesslich auf Geringqualifizierte fokussieren, müssen deshalb erweitert werden. Bernhard Grämiger, SVEB-Direktor, schlägt ein auf drei Punkten beruhendes Förderprogramm vor, das im Rahmen der Berufsbildung 2030 umgesetzt werden kann.


Berufsbildende vor neuen Herausforderungen

Im Leitbild Berufsbildung 2030 werden aktuelle und zukünftige Anforderungen an die berufliche Bildung definiert. Bei der Umsetzung der Strategie sind die Berufsbildenden bzw. Berufsbildungsverantwortlichen entscheidende Akteure. Welche Kompetenzen müssen die Ausbildenden für die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Berufstätigen erweitern oder neu entwickeln?


Der AdA-Baukasten wird digital

Soll die Weiterbildung die digitalen Möglichkeiten nutzen, müssen dafür die entsprechenden Kompetenzen vorhanden sein. Damit steht das System der Ausbildung der Ausbildenden in der Pflicht. Mit einer Öffnung für Online-Settings, einem neuen Weiterbildungsmodul sowie der anstehenden Gesamtrevision, sind gleich mehrere Entwicklungen im Gange.


Demokratie braucht Erwachsenenbildung

Erwachsenenbildung böte vielerlei Möglichkeiten, Demokratie zu erfahren. In einer Zeit, in der die Gesellschaft auseinanderdriftet, wäre deshalb mehr demokratische Erwachsenenbildung wünschenswert. Doch die Zeichen deuten in eine andere Richtung.


Archiv Education Permanente

    

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