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Education Permanente

Die «Education Permanente» ist die einzige Fachzeitschrift für Weiterbildung in der Schweiz. Sie stellt in jeder Ausgabe ein Weiterbildungsthema in den Fokus. Hinzu kommen Praxis- und Lesetipps und wichtige bildungspolitische Themen.


Werte und wirtschaftliche Realität

Die Weiterbildung in der Schweiz funktioniere tadellos, meinte anlässlich
 der bildungspolitischen Tagung des SVEB Bildungsminister Guy Parmelin. Sie ist weitgehend privatwirtschaftlich organisiert, weitgehend nach den Regeln des Marktes.

Doch ist Weiterbildung ein Produkt wie jedes andere? Reicht der Markt mit seinen Gesetzen von Angebot und Nachfrage als Steuerungsinstrument für die Weiterbildung aus oder geraten bestimmte Werte, die eigentlich zu einer funktionierenden Weiterbildungskultur gehörten, unter die Räder der ökonomischen Zwänge? 
Die Realität ist – zum Glück – differenziert, und Anbieter handeln nach unterschiedlichen – auch nichtkommerziellen – Gesichtspunkten. Einfach ist das jedoch nicht immer.

Diese Ausgabe der «Education Permanente» fragt also nach den Kräften der wirtschaftlichen Realität einerseits, andererseits nach den Werten von Leitungskräften und Kursleitern in der Weiterbildung. Sie wirft zudem einen kritischen Blick auf die gängige Submissionspraxis der öffentlichen Hand, welche nur zu oft vor allem den Preis in den Vorder- grund stellt, was nicht zum Besten der Kursleitenden und auch nicht zum Besten der Qualität der Angebote ist.

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Der Kulturbruttokoeffizient

Der Autor sieht die traditionelle Rolle der Volkshochschulen pervertiert zu «Reparaturwerkstätten der Politik». Er schlägt eine Rückkehr zum ursprünglichen Konzept der kulturellen Bildung vor. Der Beitrag ist zuerst in den «Hessischen Volksblättern für Weiterbildung» erschienen.


Der Maximal­verstehvektor

In seiner Replik auf den Essay von Pius Knüsel betont der Autor die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Arbeitsweise der Volks­hochschulen. Er argumentiert philosophisch und stellt das «echte Verstehen» in den Vordergrund, welches – unabhängig von den jeweiligen Angeboten – Ziel eines jeden Volkshochschul­kurses sein soll.


Was steuert den Weiterbildungsmarkt?

Das 2017 eingeführte Weiterbildungsgesetz ist nach Ansicht des Autors im Grunde ein Wirtschaftsförderungsgesetz für die Branche. Diese treibt die kommerzielle Marktentwicklung voran. Es fehlen jedoch Leitlinien einer nachhaltigen Qualifizierung, die nicht vom Markt bestimmt sind.


Kon-Tiki – Metapher für die Erwachsenenbildung?

Die Weiterbildung ist weitgehend marktwirtschaftlich organisiert. Was aber verkaufen Weiterbildungsanbieter eigentlich? Um welches Produkt handelt es sich bei der Bildung? Oder ist es vielleicht gar kein Produkt im wirtschaftlichen Sinn?


Die heutige Bedeutung von Olivettis unternehmerischem Denken

Adriano Olivetti (1903-1960) experimentierte mit der Idee einer Fabrik als Gemeinschaft, die auf einer demokratischen Teilhabe am Leben des Unternehmens beruht. Damit gab er wichtige soziale, wirtschaftliche, politische und intellektuelle Impulse, die in die ganze Gesellschaft ausstrahlten. Er gilt aufgrund seiner Denkweise und seines Weitblicks noch heute als Visionär, der uns viele innovative Lösungen und Konzepte hinterlassen hat.


Archiv Education Permanente

    

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