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Der AdA-Baukasten 2023

 

Mit der umfassenden Revision des AdA-Baukastens wurden die Entwicklungen im Umfeld der Weiterbildung angegangen. Der Digitalisierung als gesamtgesellschaftlicher Shift, der zunehmenden Individualisierung der Bildung sowie den neueren Erkenntnissen aus Forschung und Bildung wurden beim Aufbau des Baukastens und bei der Ausarbeitung der neuen Modulbeschreibungen Rechnung getragen. Insbesondere wurden die veränderten Anforderungen an die Kompetenzen des Aus- und Weiterbildungspersonals berücksichtigt.

Auf der Stufe I wurden die beiden Basismodule aneinander angeglichen in dem Sinne, dass von beiden Modulen der direkte Zugang zur Stufe II gewährleistet ist. Mit dem Aufbaumodul Begleitung können die jeweils unterschiedlichen Kompetenzen aus der Stufe I ergänzt werden. Neben den beiden weiteren obligatorischen Modulen der Stufe II, Aufbaumodul Didaktik und Transversalmodul, haben Teilnehmende die Möglichkeit, aus bisher drei Vertiefungsmodulen dasjenige auszuwählen (Wahlpflicht), welches ihren Interessen bzw. den Anforderungen ihres beruflichen Umfelds am besten entspricht.

Im Vernetzungsmodul werden die bis dahin erarbeiteten Kompetenzen integriert und konsolidiert.

Die Vertiefungsmodule können zusätzlich als SVEB-Weiterbildungsmodule angeboten werden. Sie stehen allen Personen offen, die eines der Zertifikate erworben haben.

Seit Anfang Februar sind die neuen Modulbeschreibungen auf unserer Website aufgeschaltet und stehen allen Interessierten in den Kästchen rechts auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.

 

 

Das bisherige Qualifikationsverfahren (Zentrale Überprüfung) wird für Absolvierende der Module des Baukastens 2023 ersetzt. Neu werden sie ein Performanzportfolio erstellen, basierend auf Aufgabenstellungen der Prüfungsinstanz. Zur Vorbereitung werden sie während der Modulkurse laufend ein Kompetenzportfolio führen.

 

Kursteilnehmende, die schon Module des bisherigen Baukastens besucht haben, können ohne weiteres auch Module des neuen Baukastens absolvieren. Die Übergangsregelungen (s. Kästchen rechts) geben Auskunft darüber, welche Modulzertifikate wie angerechnet werden. Ein hastiges Beenden der Modulkurse nach bisherigem System oder ein Warten auf die neuen Modulkurse ist deshalb nicht nötig.

 

 

 

 

Projektorganisation

  • Der SVEB-Vorstand ist als Hauptträger des AdA-Systems oberstes Organ des Projekts. Er ist verantwortlich für die Gesamtstrategie der Revision sowie das Monitoring des Projekts. Diese Gesamtstrategie für das AdA-Systems der Zukunft wird in Rücksprache mit dem Vorstand der jeweiligen Verbände der Co-Trägerschaft, namentlich SVBA (Schweizerischer Verband der Betriebsausbilder) und SIGEB (Schweizerische Interessensgemeinschaft für Erwachsenenbildung) bestimmt.
  • Der SK AdA (Schweizerische Kommission Ausbildung der Ausbildenden) obliegt die fachliche Steuerung des Projekts.
  • Die QSK (Kommission für Qualitätssicherung) entscheidet über Kompetenzen und Ausgestaltung der Module sowie der Prüfungsordnungen und Wegleitungen.
  • Die (Weiter-)Entwicklung der Module und Prüfungsordnungen bzw. des Rahmenlehrplans  erfolgt in zwei Projektgruppen (Eidgenössische Prüfungen, d.h. Fachausweis und Diplom AL sowie Diplom EB HF).
  • Operativ wird das Projekt von der Geschäftsführerin des AdA-Systems geleitet. Ein Projektkoordinator koordiniert eine Projektgruppe, welcher u.a. die berufspädagogischen Begleitungen angehören.