EP: Ästhetische Bildung eröffnet vielfältige Zugänge


Die neuste Ausgabe der schweizerischen Fachzeitschrift für Weiterbildung Education Permanente (EP) ist am 27. Mai erschienen. Das Thema: Ästhetische Bildung. Damit gemeint ist Bildung, welche die Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität und das sinnliche Erleben schärft.

In Zeiten von Krisen und Unsicherheit verengt sich häufig der Blick auf Bildung und insbesondere auf Weiterbildung. Primär wird dann nach ihrem unmittelbaren Nutzen für Wirtschaft und Arbeit gefragt. Gleichzeitig zeigt sich, dass allgemeine und kulturelle Bildung gerade in herausfordernden Zeiten einen wichtigen Beitrag leisten, um individuelle Wissens-, Kompetenz- und Reflexionsanforderungen zu bewältigen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. So schaffen ästhetische Erfahrungen, die in der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur entstehen, Räume für Begegnung und Reflexion und eröffnen vielfältige Zugänge zur Welt. Dadurch leistet ästhetische Bildung einen wesentlichen Beitrag dazu, die Kompetenzen Erwachsener im Hinblick auf gesellschaftliche und persönliche Entwicklungen zu stärken.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die aktuelle EP-Ausgabe mit dem Potenzial ästhetischer Bildung. Im Fokus stehen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen ästhetischer Bildung und anderen Lebensbereichen wie beruflicher Entwicklung, Demokratie oder ethischer Orientierung. Dabei geht die Ausgabe unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Erkenntnismöglichkeiten eröffnet die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur? Welchen Beitrag kann ästhetische Bildung individuell und gesellschaftlich zum Verständnis und zur Gestaltung der Gegenwart beitragen?

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