Das internationale Projekt «Information Matters» reagiert auf Fake News und Desinformation, indem es die digitale und mediale Kompetenz fördern will. So wurden Lernmaterialien für ältere Erwachsene sowie ein Schulungsprogramm für Trainerinnen und Trainer entwickelt und erprobt.
Mit dem Aufkommen der künstlichen Intelligenz wird es immer schwieriger, wahre Informationen von Fake News zu unterscheiden. Dass Konzerne wie Meta die Faktenprüfung abschaffen, verschärft dieses Problem noch.
Das internationale Projekt «Information Matters» will dieser Entwicklung entgegentreten und die digital- und Medienkompetenz älterer Menschen fördern sowie die Kompetenzen von Ausbilderinnen und Ausbildern verbessern, solche zu vermitteln. Zu diesem Zweck stellt «Information Matters» auf der Projektwebsite Lernmaterialien in vier Sprachen – Englisch, Deutsch, Bulgarisch und Rumänisch – zur Verfügung.
Auf der Website wird Medienkompetenz als die Fähigkeit beschrieben, «Medienbotschaften in allen Formen kritisch zu bewerten, zu analysieren und zu verstehen», während digitale Kompetenz dabei hilft, «sich in einer zunehmend online geprägten Welt zurechtzufinden».
Materialien für Lernende und Lehrende
In zehn Modulen können sich Kursleiterinnen und Kursleiter das erforderliche Wissen aneignen. Dabei helfen jeweils eine Broschüre mit Tipps, Links und Reflexionsfragen.
Zehn Video-Tutorials liefern Inputs zu unterschiedlichen Aspekten der Medienkompetenz und zeigt auf, wie digitale Kompetenzen die Teilhabe fördern und Isolierung verhindern kann.
Erfahrungen im Fallstudienbericht
Zwischen Juni und September 2024 fanden ausserdem Trainingsprogramme für Nutzerinnen und Nutzer über 55 Jahre in Bulgarien, Österreich und Rumänien statt. Über 400 erwachsene Lernende nahmen daran teil.
In einem Fallstudienbericht sind die Erfahrungen und Ergebnisse erläutert.