Neue EP: Krisen als Herausforderung und Lernanlass 


Krisen stellen Weiterbildungsorganisationen vor vielfältige Herausforderungen. Sie erzeugen Unsicherheit, setzen etablierte Routinen unter Druck und verlangen neue Handlungsweisen. Gleichzeitig können sie Anstösse für Lernen und Veränderung geben. Die neue EP untersucht, wie Bildungsorganisationen mit Krisen umgehen und welche Entwicklungsmöglichkeiten daraus entstehen. 

Die Ausgabe 2026-2 der Fachzeitschrift Education Permanente (EP) beleuchtet das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Im wissenschaftlich orientierten Dossier geht es unter anderem um organisationale Resilienz, den Umgang mit Unsicherheit sowie Bildungsmanagement und Programmplanung unter Krisenbedingungen. Die Beiträge zeigen, welche Herausforderungen Krisen für die Erwachsenenbildung mit sich bringen und wie Organisationen unter schwierigen Bedingungen ihre Handlungsfähigkeit erhalten können. 

Der Praxisteil gibt Einblicke in den Umgang mit Krisen und Umbrüchen in verschiedenen Bildungsorganisationen. Beispiele aus der Gesundheitsbildung, der journalistischen Weiterbildung und der technischen Berufsbildung zeigen, wie Institutionen auf veränderte Anforderungen reagieren, ihre Angebote anpassen und neue Wege finden, mit Unsicherheit umzugehen. 

Neue Kooperation mit «weiter bilden» 

Für diese Ausgabe stand die Redaktion der EP im Austausch mit der Redaktion der deutschen Zeitschrift «weiter bilden», die vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) herausgegeben wird. Beide Zeitschriften widmen sich in ihren aktuellen Ausgaben dem Thema Krisen, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte: Während die EP auf den Umgang von Weiterbildungsorganisationen mit Krisen fokussiert, steht bei «weiter bilden» die Resilienz im Vordergrund. Eine Auswahl von Beiträgen aus «weiter bilden» ist auf der Website der EP zu lesen. 

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