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Corona-Erwerbsersatz bis am 16. September verlängert

  • 01.07.2020

An seiner Sitzung vom 1. Juli hat der Bundesrat beschlossen, Selbständigerwerbende, die direkt oder indirekt von Massnahmen gegen das Corona-Virus betroffen sind, weiterhin über den Corona-Erwerbsersatz zu unterstützen. Dieser Entscheid kommt auch dem Weiterbildungsbereich zugute.

Obwohl die Corona-Massnahmen inzwischen grösstenteils aufgehoben sind, konnten viele Betriebe ihre Tätigkeit noch nicht oder erst teilweise wieder aufnehmen. Diesem Umstand trägt der Bundesrat mit der Verlängerung des Corona-Erwerbsersatzes Rechnung. Somit können auch selbständige Ausbildende, die infolge der Corona-Pandemie keine oder weniger Aufträge erhalten, einen Erwerbsersatz beanspruchen.

Neu können auch Personen, die im Veranstaltungsbereich in ihrer eigenen Firma angestellt sind, Corona-Erwerbsersatz beantragen, wenn sie sich in einer Härtefallsituation befinden.

Für die Verlängerung und Ausweitung des Corona-Erwerbsersatzes veranschlagt der Bundesrat rund eine Milliarde Franken.

Der SVEB begrüsst diesen Entscheid. Es gibt Hinweise, dass viele Weiterbildungsanbieter während der Corona-Pandemie Aufträge an Selbständigerwerbende reduziert, aufgeschoben oder ganz gestrichen haben. Mit dem Corona-Erwerbsersatz kann zumindest ein Teil dieser Einbussen aufgefangen werden.

Medienmitteilung des Bundes