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Top-Talente braucht das Land – wirklich?

  • 05.12.2018

Die Schweiz braucht mehr Top-Talente, damit sie im digitalen Wandel mit anderen Ländern Schritt halten kann. Das sagt Nicolas Bürer, Direktor von digitalswitzerland. Doch was ist überhaupt ein Top-Talent?

Der Pepper ist ein kleiner, humanoider Roboter, der ganz vergnügt mit seinem menschlichen Gegenüber plaudert – sofern er die Fragen versteht, die man ihm stellt. Laut sprechen, heisst es. Und Fragen lediglich aus einem festgelegten Katalog stellen.

Mit Pepper erforscht die Fachhochschule Nordwestschweiz zukünftige Einsatzmöglichkeiten für Roboter. Dass sie dereinst einen Menschen auch in Situationen ersetzen können, die mehr als automatisierte Abläufe umfassen, ist schwer zu glauben. Und doch sollte man sich an den Gedanken gewöhnen.

Pepper hat sich im Rahmen der Veranstaltung digital#lifelonglearning Kursleiterinnen und Kursleitern und anderen Akteuren aus der Weiterbildung präsentiert. Die Veranstaltung gab Einblick auch in andere digitale Technologien, die in der Weiterbildung bereits heute zum Einsatz kommen oder zukünftig eine Rolle spielen könnten. Die Veranstaltung war vom SVEB und von digitalswitzerland gemeinsam ausgerichtet worden.

Angesicht der Entwicklung der künstlichen Intelligenz stellt sich die Frage: Wo bleibt der Mensch? Dieser hat keineswegs ausgedient. Nur wird er in gewissen Tätigkeitsfeldern kaum mehr im gleichen Umfang gebraucht werden, wie es heute der Fall ist.

Nicolas Bürer, Direktor von digitalswitzerland, ist jedoch überzeugt, dass die Digitalisierung zusätzliche Jobs schaffen werde. Auch sei die Schweiz für zukünftige Entwicklungen gut aufgestellt. Damit das so bleibe, brauche es aber mehr sogenannte Top-Talente. Was er darunter versteht und was denn aus denen wird, die keine Top-Talente sind, beantwortet Bürer im Interview.

Humanoider Roboter Pepper
Pepper beantwortet Fragen. Jedoch nur solche, die er schon kennt. (Bild: SVEB)