Gleichwertigkeitsbeurteilung:
ZA-DL Variante A
Für die Gleichwertigkeitsbeurteilung (GWB) nach Variante A (dokumentengestützt) beschreiben Sie in einer Selbstbeurteilung Ihre erwachsenenbildnerischen Kompetenzen schriftlich und für Dritte nachvollziehbar.
Ausserdem weisen Sie Nachweisdokumente vor, die das Vorhandensein der Kompetenzen belegen. Dazu gehören u.a.: Zertifikate oder Diplome von Aus- und Weiterbildungen, Kursbestätigungen, qualifizierende Arbeitszeugnisse, Evaluationen oder Feedbacks zur eigenen Tätigkeit als Ausbilderin/Ausbilder, Ausbildungskonzepte, Publikationen, Diplomarbeiten etc. zu Bildungsthemen, Projektauswertungen.
Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese an gwb@alice.ch ein:
- Antrag zur GWB (Word-Dokument)
- Dokumentation aller relevanten Aus- und Weiterbildungen (Word-Dokument)
- Selbstbeurteilung und Nachweisdokumente (Word-Dokument)
Bitte lesen Sie das Vorgehen auf dem Informationsblatt Selbstbeurteilung (PDF) - Nachweis zur Ausbildungstätigkeit (Word-Dokument)
Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:
- Die Selbstbeurteilung folgt dem Kompetenzprofil des SVEB-Zertifikats ZA-DL «Ausbilderin/Ausbilder – Durchführung von Lernveranstaltungen» (PDF). Das Raster mit der entsprechenden Gliederung ist zwingend zu verwenden.
- Beispiele von Situationen aus der eigenen Ausbildungstätigkeit zeigen die konkrete Umsetzung von Kompetenzen.
- Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.
Ihr Dossier wird nach folgenden Kriterien beurteilt:
- Die formalen Vorgaben wurden eigehalten.
- Die Aussagen der Selbstbeurteilung werden mit den beilegenden Dokumenten nachvollziehbar belegt.
- Die Leitziele, die andragogische Ausrichtung und andere Vorgaben der Organisation werden auf die eigenen Lernveranstaltungen übertragen.
- Die vorgegebenen Ziele und Inhalte berücksichtigen die Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Teilnehmenden.
- Die Ziele für die Lerneinheiten sind formuliert.
- Die Zielerreichung ist mit geeigneten Methoden überprüft.
- Die Lerneinheiten sind nach den Grundsätzen der Andragogik gestaltet und die Wahl der Methoden ist – auch in Bezug auf das Fach und das Berufsfeld – begründet.
- Das didaktisch-methodische Vorgehen ist so gestaltet, dass die aktive Teilnahme gefördert wird.
- Den Teilnehmenden werden Rückmeldungen zu ihren Lernfortschritten gegeben – formativ und anhand formalisierter Kriterien.
- Die Beziehungs- und Interaktionsebene zwischen Kursleitung udn Teilnehmenden sowie zwischen den Teilnehmenden ist lernfördernd gestaltet.
- Das eigene Verhalten in der Rolle der Kursleitung wird reflektiert, Konsequenzen daraus werden gezogen.
Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.
Kontakt
Gerry Weibel
Sachbearbeiter AdA Baukasten
Nationaler Koordinator eidg. Berufsprüfung Ausbilder/-in mit Fachausweis
+41 (0)44 319 71 62
gerry.weibel@alice.ch
