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Corona-Krise: SVEB fordert Soforthilfe für Weiterbildungsbranche

  • 26.03.2020

Der Bundesrat hat zwar weitgehende Massnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu mildern. Für viele Weiterbildungsanbieter und Freischaffende in der Branche werden diese aber nicht reichen, um die Existenz zu sichern. Der SVEB wendet sich deshalb mit konkreten Forderungen an den Bund.

Das vom Bundesrat am 20. März kommunizierte Massnahmenpaket zur wirtschaftlichen Entlastung wird zwar auch der Weiterbildung in Teilen zur Überbrückung der Krise dienen. Die Massnahmen reichen aber für sehr viele Anbieter und Freischaffende nicht aus, um das wirtschaftliche Überleben sicherzustellen. Ohne zusätzliche Massnahmen werden sie aufgrund der massiven Defizite trotz Kurzarbeitsentschädigungen und dem Angebot von zinslosen Krediten in Konkurs gehen.  

Wir fordern den Bund deshalb dazu auf, für private Weiterbildungsanbieter und Selbständigerwerbende, die sich wegen der Corona-Krise in einer existenziellen Bedrohungslage befinden, Soforthilfe bereitzustellen. Mit dieser soll ein Grossteil des durch die Krise verursachten finanziellen Defizits gedeckt werden.

Positionspapier des SVEB

Mit einer Soforthilfe soll die Existenz vieler Weiterbildungsanbieter und Freelancer gesichert werden. (Bild: Pixabay)