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PAST-TIMES: Ressourcen für den interkulturellen Austausch

  • 14.01.2021

Das Ende 2020 abgeschlossene Projekt PAST-TIMES will mit Hilfe von Geschichten den Austausch zwischen Migrant*innen und Senior*innen fördern. Die erarbeiteten Ressourcen sind nun online und kostenlos zugänglich und richten sich an Fachpersonen und Freiweillige aus dem Migrationsbereich.

"Nach Nahrung, Unterkunft und Freundschaft sind Geschichten das, was wir auf der Welt am meisten brauchen" (Philipp Pullmann). Die Kraft von Geschichten liegt dem Projekt PAST-TIMES zugrunde. Die Idee ist es, Senior*innen aus dem Gastland und junge Migrant*innen zusammenzubringen, um durch Geschichten digitale, interkulturelle und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Indem Migrant*innen die Lebensgeschichten von Senior*innen mit Smartphones sammeln, lernen sie mit Hilfe von digitalen Werkzeugen Interviews durchzuführen und die Ergebnisse auf Social-Media-Plattformen zu verbreiten.

Im Rahmen des Projekts wurden folgende Ressourcen entwickelt:

  • Ein Onlineportal mit verschiedenen "Webquests" zu den Themen Erbe, Kultur, Kulturerbe und Traditionen.

Webquests basieren auf einer herausforderungsbasierten Lernmethode, die es Lernenden ermöglicht, ihre Vorstellungskraft, ihr kreatives Denken und ihre Problemlösungsfähigkeiten einzusetzen. Die Antworten sind nicht vordefiniert und sollen stattdessen entdeckt oder erarbeitet werden. Um die Herausforderung erfolgreich zu lösen, müssen die Lernende ihre eigenen Fähigkeiten des kreativen Denkens und Problemlösens einsetzen.

    • Ein Ausbildungsprogramm zur Medienproduktion für junge Migrantinnen und Migranten, mit dem sie hochwertige digitale und soziale Medienkompetenzen aufbauen können (Audio, Video, Soziale Medien).
    • Ein Ausbildungsplan für die mündliche Erzählung ("Storytelling").

     

    Sind Sie eine Institution, die mit Menschen mit Migrationshintergrund arbeitet? Oder ein Freiwilliger, der Ressourcen sucht? Die Ressourcen dieser Plattform stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung.

    Bei Anregungen oder Fragen können Sie Annika Ribordy, Projektleiterin SVEB, kontaktieren