Gleichwertigkeitsbeurteilung: Abschluss als Ausbilderin oder Ausbilder ohne Kursbesuch

Sind Sie bereits seit einigen Jahren als Ausbilderin oder Ausbilder tätig und haben sich in dieser Zeit viel Erfahrung und Wissen über Bildungsprozesse bei Erwachsenen angeeignet? Dann können Sie mit dem Verfahren der Gleichwertigkeitsbeurteilung Ihre Kompetenzen bewerten lassen und damit Abschlüsse des AdA-Baukastens erlangen*. Die Gleichwertigkeitsbeurteilung (GWB) ist als Qualifikationsverfahren eidgenössisch anerkannt.

*Für die Gleichwertigkeitsbeurteilung der Module des alten AdA-Baukastens (Prüfungsordnung 2013) klicken Sie bitte hier.


Für eine Gleichwertigkeitsbeurteilung müssen Sie zwei bzw. fünf Jahre Praxiserfahrung (PDF) nachweisen und eine Selbstbeurteilung (PDF) Ihrer Kompetenzen in Form eines Dossiers erstellen und einreichen. Das Dossier wird von Expertinnen/Experten beurteilt. Die Beurteilung ist kostenpflichtig, unabhängig vom Entscheid:

Stufe I, Variante A (gestützt auf Dokumente)CHF 950.–
Stufe I, Variante B (bezogen auf Aufgaben)CHF 1100.–
Stufe II, pro ModulCHF 1150.–

Mit einer Gleichwertigkeitsbeurteilung können Sie folgende Abschlüsse erreichen:

GWB Stufe I: SVEB-Zertifikat Ausbilderin/Ausbilder

Die GWB richtet sich an Ausbilderinnen und Ausbilder, die nach vorgegebenen Konzepten ausbilden und über ein Basiswissen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Lernprozessen verfügen. Sie führen entweder Lernveranstaltungen für Gruppen von Erwachsenen durch oder begleiten einzelne Erwachsene in ihrem Lernprozess.

Für welches Modul des AdA-Baukastens möchten Sie die GWB beantragen?

Durchführung von Lernveranstaltungen ZA-DL

In Ihrer Ausbildungstätigkeit arbeiten Sie mehrheitlich mit Gruppen. Die GWB bezieht sich auf die Kompetenzen des Moduls, die in der Modulbeschreibung festgelegt sind.

Sie können die GWB in zwei möglichen Formen durchführen. Bitte wählen Sie eine Variante:

Variante A – dokumentengestütztVariante B – aufgabenbezogen
Sie beantragen eine GWB mit einer kriteriengeleiteten Selbsbeurteilung, ergänzt mit entsprechenden Nachweisdokumenten, und einer ausführlichen Dokumentation zu den erforderlichen Kompetenzen zum ZA-DL.

Ich wähle Variante A.
Sie beantragen eine Gleichwertigkeitsbeurteilung, bei der eine Expertin oder ein Experte eine Ihrer Lernveranstaltungen besucht und anschliessend ein Prüfungsgespräch mit Ihnen durchführt.

Ich wähle Variante B.



Einzelbegleitungen ZA-BE

Der Schwerpunkt ihrer Ausbildungstätigkeit liegt in der Begleitung von Einzelpersonen. Die GWB bezieht sich auf die Kompetenzen des Moduls, die in der Modulbeschreibung festgelegt sind.

Sie können die GWB in zwei möglichen Formen durchführen. Bitte wählen Sie eine Variante:

Variante A –dokumentengestütztVariante B – aufgabenbezogen
Sie beantragen eine GWB mit einer kriteriengeleiteten Selbsbeurteilung, ergänzt mit entsprechenden Nachweisdokumenten, und einer ausführlichen Dokumentation zu den erforderlichen Kompetenzen zum ZA-BE.

Ich wähle Variante A.
Sie beantragen eine Gleichwertigkeitsbeurteilung, bei der eine Expertin oder ein Experte eine Ihrer Lernveranstaltungen besucht und anschliessend ein Prüfungsgespräch mit Ihnen durchführt.

Ich wähle Variante B.

GWB Stufe II: Eidgenössischer Fachausweis Ausbilderin/Ausbilder

Die GWB auf Stufe II richtet sich an erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder, die zusätzlich an der Entwicklung von Ausbildungskonzepten beteiligt sind. Es gibt die Möglichkeit, einzelne Modulabschlüsse für die Zulassung zur Prüfung für den eidgenössischen Fachausweis mit einer GWB anerkennen zu lassen. Ausgenommen vom GWB-Verfahren ist das Transversalmodul «Professionsverständnis im Arbeitsumfeld entwickeln» FA-TVM.

Für welches Modul/welche Module möchten Sie die GWB beantragen?

Lerngruppen und einzelne Lernende begleiten FA-AMB

Der Nachweis der Kompetenzen dieses Moduls erfolgt durch die Dokumentation einer realen Ausbildungssituation mit einer Lerngruppe von Erwachsenen. Dabei soll die Begleitung eines Lernprozesses in einer Lernveranstaltung der eigenen Ausbildungspraxis beschrieben werden. Die dokumentierte Praxissituation umfasst sowohl das Verhalten der Gruppe als auch das der Einzelperson.

Die Dokumentation enthält folgende Elemente:

  • Darstellung der Lernveranstaltung und Einbettung in den Ausbildungskontext
  • Beschreibung der Rolle, Funktion oder Aufgabe der Ausbilderin/des Ausbilders in der Lernveranstaltung
  • Analyse der Lerngruppe und der Voraussetzungen einer oder mehrerer Einzelpersonen
  • Schilderung einer ausgewählten Situation mit Handlungen, Massnahmen oder Interventionen als Begleiterin/Begleiter
  • Aufzeigen mindestens eines alternativen Vorgehens mit Handlungen, Massnahmen oder Interventionen
  • Reflexion der durchgeführten Handlungen und der Alternativen
  • Folgerungen für die eigene Rolle als Begleiterin/Begleiter von Lerngruppen und Einzelpersonen

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 15’000 bis 30’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwischenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit der Dokumentation der Ausbildungssituation an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Der Nachweis Ihrer Kompetenzen wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eingehalten.
Kontext
– Die Beschreibungen der Lernveranstaltung im Ausbildungskontext sowie der Rolle der Ausbilderin/des Ausbilders in der Lernveranstaltung sind nachvollziehbar.

– Die Analyse der Lerngruppe und der Voraussetzungen einer Einzelperson oder mehrerer Mitglieder ist modellbasiert und aussagekräftigt.
Situation und Handlungen
– Die durchgeführten Handlungen, getroffenen Massnahmen oder Interventionen sind aus dem beschriebenen Kontext heraus begründet und verständlich erläutert.

– Die Ergebnisse bzw. Folgen der durchgeführten Handlungen, getroffenen Massnahmen oder Interventionen für die Lernruppe und für Einzelperon(en) sind beobachtbar und werden nachvollziehbar geschildert.

– Die entwickelten alternativen Handlungen, Massnahmen oder Interventionen stehen in direktem Zusammenhang mit der ausgewählten Situation und deren Bewältigung und werden aus den Überlegungen und Erkenntnissen zur Situation heraus begründet.
Reflexion
– Die durchgeführten Handlungen und deren Wirkung auf die Lerngruppe und die Einzelperson(en) sowie die entwickelten Alternativen werden strukturiert, mehrperspektivisch und kritisch reflektiert.

– Eigene Werte und Haltungen zu Formen der Kommunikation und sozialen Interaktion sowie zur eigenen Rolle als Ausbilderin/Ausbilder sind differenziert dokumentiert und nachvollziehbar in Bezug zur Ausbildungssituation gebracht.

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Lernveranstaltungen für Erwachsene didaktisch konzipieren und gestalten FA-AMD

Für die Beurteilung der Kompetenzen dieses Moduls wird eine Expertin oder ein Experte eine von Ihnen konzipierte und durchgeführte Lernveranstaltung besuchen und ansschliessen ein Reflexions- und Prüfungsgespräch mit Ihnen durchführen. Die Ausbildungssequenz für den Praxisbesuch kann physisch am Ausbildungsort oder digital in einem synchronen Ausbildungssetting durchgeführt werden und dauert 90 Minuten. Darauf folgt ein Prüfungsgespräch von 60 Minuten, bei dem Sie mit der Expertin bzw. dem Experten die Ausbildungssequenz reflektieren und weitergehende Fragen diskutieren.

Im Vorfeld erstellen Sie die didaktische Konzeption der Lernveranstaltung. Diese berücksichtigt die institutionellen und curricularen Vorgaben sowie den Bedarf und die Voraussetzungen der Adressatinnen/Adressaten. In der Arbeit wird die didaktische Ausrichtung und Gestaltung modellbasiert hergeleitet und eine begründete Grobplanung der ganzen Lernveranstaltung dargestellt.

Die Dokumentation enthält folgende Elemente:

  • Rahmenbedingungen und Einbettung der Lernveranstaltung in den Ausbildungskontext
  • Rolle(n), Funktion(en) oder Aufgabe(n) der Ausbilderin, des Ausbilders in Bezug auf die Lernveranstaltung
  • Analyse der Adressatinnen und Adressaten
  • Ausgewählte lerntheoretische Grundannahmen und didaktische Modelle
  • Arbeitssituationen, Handlungskompetenzen und zu entwickelnde Ressourcen sowie wichtige Lerninhalte
  • Grobplanung mit Sequenzierung und didaktischer Gestaltung, inklusive Anbahnung des Transfers und Lernstandsüberprüfung
  • Begründung der didaktischen Konzeption
  • Kommentierte Feinplanung der Sequenz, die für den Praxisbesuch ausgewählt wird

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 15’000 bis 30’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwischenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.
  • Die Lernveranstaltung findet im eigenen Arbeitsfeld der Ausbilderin, des Ausbilders statt.
  • Die Lerngruppe besteht aus mindestens drei Erwachsenen.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit dem Lernveranstaltungskonzept an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Der Nachweis Ihrer Kompetenzen wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eingehalten.
Kontext
– Die Rahmenbedingungen der Lernveranstaltung und die Einbettung in den Ausbildungskontext sowie die Rolle(n), Funktion(en) oder Aufgabe(n) der Ausbilderin, des Ausbilders in Bezug auf die Lernveranstaltung sind nachvollziehbar beschrieben.

– Die Analyse der Adressatinnen und Adressaten umfasst die für die didaktische Gestaltung der Lernveranstaltung bedeutungsvollen Aspekte.

– Wesentliche Aussagen von lerntheoretischen und didaktischen Modellen sind verständlich erklärt.
Konzeptioneller Teil
– Die curricularen und institutionellen Vorgaben und der Bedarf werden in die didaktische Konzeption erkennbar einbezogen.

– Die zu bewältigen Arbeitssituationen, zu erreichenden Handlungskompetenzen, zu entwickelnden Ressourcen und die ausgewählten Lerninhalte sind aufeinander abgestimmt und begründet.

– Die didaktische Konzeption der Lernveranstaltung orientiert sich nachvollziehbar an lerntheoretischen und didaktischen Modellen.

– Das didaktische Design ist auf die angestrebten Kompetenzen ausgerichtet und ermöglicht differenzierte und handlungsorientierte Lernprozesse.

– Die Grobplanung enthält die wesentlichen didaktischen Elemente und ist übersichtlich.

– Die Anbahnung des Transfers der Lernergebnisse in die Praxis und die Bearbeitung von Elementen aus der Praxis sind didaktisch sinnvoll geplant.
Praxisdemonstration
– Die Feinplanung der Lernsequenz ist detailliert, erklärend kommentiert und dokumentiert.

– Lehr- und Lernformen sind lernprozessfördernd und zielorientiert eingesetzt.

– Der Umgang mit den Teilnehmenden ist aufmerksam, unterstützend und wertschätzend.

– Die Teilnehmenden werden in den Unterricht einbezogen, ihre aktive Teilnahme wird gefördert.

– Der Ausbilder oder die Ausbilderin wirkt authentisch, engagiert und präsent.

– Die Rolle beim Leiten und Moderieren wird sicher und überzeugend gestaltet.

– Anweisungen und Sachverhalte werden verständlich und nachvollziehbar kommuniziert, Zusammenhänge hergestellt.

– Interventionen in der Leitungsrolle sind der aktuellen Situation angepasst.

– Es besteht Sicherheit bei der methodischen Umsetzung der Planung.

– Die Planung und die eigene Rolle werden laufend der aktuellen Situation angepasst.
Prüfungsgespräch
– Die didaktische Konzeption, die Umsetzbarkeit der Planung sowie die Durchführung der Ausbildungssequenz sind kritisch und mehrperspektivisch reflektiert.

– Die Interaktionen und das Vorgehen werden begründet und alternative Vorgehensweisen entworfen.

– Das eigene Rollenverhalten wird kritisch reflektiert und mit dem eigenen Lernverständnis und eigenen Werten in Beziehung gesetzt.

– Aus den Erkenntnissen und der Reflexion werden mögliche Anpassungen im Hinblick auf eine erneute Durchführung und Folgerungen für die didaktische Konzeption nachvollziehbar abgeleitet.

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Vertiefungsmodul Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten FA-VM-GR

Der Nachweis der Kompetenzen dieses Moduls erfolgt durch die Dokumentation, Bearbeitung und Reflexion eines Fallbeispiels zu einem Schwerpunktthema in der Begleitung von Gruppenprozessen. Das Fallbeispiel stammt aus der eigenen Ausbildungspraxis und kann sowohl in einem analogen als auch digitalen oder kombinierten Lernumfeld stattfinden. 

Die Dokumentation des Fallbeispiels enthält folgende Elemente:

  • Beschreibung des Schwerpunktthemas beim Fallbeispiel
  • Modell- und theoriegeleitete Analyse der Gruppensituation und des Schwerpunktthemas
  • Schilderung und Begründung des Vorgehens als Ausbilderin/Ausbilder mit Handlungen, Massnahmen oder Interventionen sowie mindestens einer Handlungsalternative.
  • Einschätzung der möglichen Wirkungen und der Praxistauglichkeit der Varianten von Handlungen, Massnahmen oder Interventionen
  • Reflexion der Herausforderungen für das Verhalten und die eigene Haltung in der Begleitung von Gruppenprozessen
  • Folgerungen für die eigene Rolle als Ausbilderin oder Ausbilder

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 10’000 bis 20’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwichenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit der Dokumentation des Fallbeispiels an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Der Nachweis Ihrer Kompetenzen wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eingehalten.
Situation und Handlungen
– Die Darstellung der Gruppensituation und die Beschreibung des Schwerpunktthemas ist nachvollziehbar.

– Die Gruppensituation und das definierte Thema werden modell- und theoriegeleitet sowie aussagekräftig analysiert.

– Die vorgeschlagenen Handlungen, Massnahmen oder Interventionen werden folgerichtig hergeleitet und sind klar begründet.

– Die möglichen Wirkungen und die Praxistauglichkeit der Handlungsvarianten werden plausibel eingeschätzt.
Reflexion
– Eigene Werte und Haltungen und die persönlichen Herausforderungen in Bezug auf das beschriebene Handeln in der Gruppensituation werden differenziert reflektiert.

– Es werden realistische Folgerungen für die eigene Rolle als Ausbilderin oder Ausbilder gezogen.

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Vertiefungsmodul Online-Lernangebote didaktisch konzipieren und gestalten FA-VM-OL

Der Nachweis der Kompetenzen dieses Moduls erfolgt durch die Konzeption einer Online- Lernveranstaltung für Erwachsene sowie deren Reflexion. Idealerweise bezieht sich die Konzeption auf ein reales Lernangebot. Alternativ kann auch ein fiktives Online-Lernangebot mit Bezug auf die eigene Ausbildungspraxis konzipiert werden.

Die Konzeption enthält folgende Elemente:

  • Titel des Online-Lernangebots
  • Vorstellung Online-Lernangebot inklusive Auftrag beziehungsweise Anlass
  • Zielgruppenanalyse
  • zu erreichende Handlungskompetenzen oder Lernziele
  • eingesetzte didaktische und theoretische Modelle
  • didaktische Konzeption und Sequenzierung
  • Datenschutz, Datensicherheit, technisches Umfeld
  • Kommunikationsformen und Förderung der Interaktion
  • Praxistransfer der Lerninhalte
  • Lernstandsüberprüfung
  • Reflexion

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 15’000 bis 30’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwischenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.
  • Das Online-Lernangebot ist im eigenen Arbeitsfeld der Ausbilderin/des Ausbilders angesiedelt.
  • Die Zielgruppe des Online-Lernangebots sind Erwachsene.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit dem Lernveranstaltungskonzept und der entsprechenden Reflexion an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Der Nachweis Ihrer Kompetenzen wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eingehalten.
Kontextteil
– Das Online-Lernangebot ist nachvollziehbar und bezieht sich auf einen Auftrag beziehungsweise einen Anlass.

– Die Zielgruppenanalyse umfasst mehrere Elemente und Ebenen.

– Die didaktische Konzeption ist nachvollziehbar auf die zu erreichenden Handlungskompetenzen oder Lernziele ausgerichtet.

– Verwendete didaktische und theoretische Modelle sind in der didaktischen Konzeption erkennbar umgesetzt.

– Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.

– Technologiebasierte Kommunikationsformen sind dem Bildungsangebot und der Zielgruppen angepasst.

– Der Transfer von Lerninhalten in die Praxis der Teilnehmenden wird mit geeigneten Methoden gewährleistet.

– Die Überprüfung des Lernstands ist geplant und angemessen gestaltet.
Reflexion
– Die Umsetzbarkeit sowie Stärken und Schwächen der didaktischen Konzeption sind systematisch, selbstkritisch und mehrperspektivisch reflektiert.

– Eigene Werte und Haltungen zum Online-Lernen, zum Umgang mit digital gestützter sozialer Interaktion sowie zur eigenen Rolle als Ausbilderin, als Ausbilder sind differenziert dokumentiert und nachvollziehbar beschrieben

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Vertiefungsmodul Qualifikationsverfahren kompetenzorientiert planen und gestalten FA-VM-QV

Der Nachweis der Kompetenzen dieses Moduls erfolgt durch die Dokumentation der Planung, Gestaltung und Durchführung eines Qualifikationsverfahrens. Das Qualifikationsverfahren stammt aus der Ausbildungspraxis der Ausbilderin/des Ausbilders und basiert auf einer konkreten Bewerung im Ausbildungskontext. Das dargestellte Qualifikationsverfahren kann auf die Bewertung von Einzelpersonen oder Gruppen ausgerichtet sein und soll der summativen oder formativen Bewertung des Lernfortschritts dienen. Dabei sind mündliche, schriftliche, praktische oder technologiebasierte Verfahren möglich.

Die Dokumentation enthält folgende Elemente:

  • Darstellung des Bewertungsauftrags und Einbettung in den Ausbildungskontext
  • Beschreibung der Rolle, Funktion oder Aufgabe der Ausbilderin, des Ausbilders in der Lernveranstaltung
  • Beschreibung der zu beurteilenden Handlungskompetenzen oder Lerninhalte und der zu bewertenden Lerngruppe oder Person
  • Darstellung der Planung, Gestaltung und Durchführung des Qualifikationsverfahrens
  • Beschreibung der Bewertungskriterien und des Bewertungsverfahrens
  • Darstellung des Vorgehens und der Ergebnisse aus der Evaluation des Qualifikationsverfahrens
  • Reflexion des durchgeführten Qualifikationsverfahrens

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 10’000 bis 20’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwischenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.
  • Die Dokumentationsform erfüllt die verbindlichen und transparenten Vorgaben des Ausbildungsanbieters.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit der Dokumentation des Qualifikationsverfahrens an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eigehalten.
Situation und Handlungen
– Das Qualifikationsverfahren prüft die vorgegebenen Handlungskompetenzen oder Lerninhalte.

– Die Bedingungen zum Bestehen des Qualifikationsverfahrens und die Regeln der Durchführung sind für die Teilnehmenden transparent.

– Für die Bewertung bestehen eindeutige und beobachtbare Kriterien und Indikatoren.
Reflexion
– Das Qualifikationsverfahren sowie dessen Durchführung sind selbstkritisch und mehrperspektivisch reflektiert.

– Eigene Werte und Haltungen zu Bewertung und Beurteilung werden differenziert beschrieben.

– Anpassungen des Verfahrens aufgrund von Evaluationsergebnissen sind nachvollziehbar formuliert.

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Vernetzungsmodul Lerntransfer gestalten und ermöglichen VNM

Der Nachweis der Kompetenzen dieses Moduls erfolgt durch die schriftliche Dokumentation eines Transferprojekts. Im Zentrum des Projekts stehen Formen zur Gestaltung, Begleitung und Überprüfung des Lerntransfers der Teilnehmenden. Das gewählte Projektthema und die gesetzten Ziele sind für die Teilnehmenden bedeutungsvoll. Sie sollen den Teilnehmenden einen Lerntransfer von Inhalten, Erkenntnissen und Kompetenzen in die eigene Praxis ermöglichen. Das Konzept wird in der eigenen Ausbildungspraxis durchgeführt und im Rahmen eines 60-minütigen Kolloquiums den Expertinnen/Experten präsentiert und mit ihnen besprochen.

Die schriftliche Dokumentation enthält folgende Elemente:

  • Rahmenbedingungen und Einbettung des Transferprojekts
  • Rolle, Funktion oder Aufgabe der Ausbilderin, des Ausbilders
  • Beschreibung des Projektthemas und der eigenen Projektziele
  • Ausgewählte Formen und Methoden des Lerntransfers und der Begleitung
  • Durchführung und Überprüfung
  • Evaluation, Auswertung der Ergebnisse
  • Erfahrungen und Erkenntnisse zum persönlichen Lerntransfer

Folgende formalen Vorgaben sind zu beachten:

  • Die schriftliche Dokumentation ist klar gegliedert, enthält eine Titelseite, ein Inhaltsverzeichnis und umfasst 15’000 bis 25’000 Zeichen (inkl. Leerschläge und ohne Anhang).
  • Zitate, Quellennachweise, Literaturverzeichnis, Angabe zur Zwischenanzahl und Eigenständigkeitserklärung sind vollständig und korrekt.

Bitte füllen Sie folgende Dokumente aus und reichen Sie diese zusammen mit dem Lernveranstaltungskonzept und der entsprechenden Reflexion an gwb@alice.ch ein:

Beurteilungskriterien

Formale Vorgaben
– Die formalen Vorgaben wurden eingehalten.
Kontext
– Die Themenwahl und deren Bedeutung sind nachvollziehbar aufgezeigt und begründet.
Inhalt
– Die Beschreibungen der Rahmenbedingungen und die Einbettung des Transferprojekts in die eigene Ausbildungspraxis sind nachvollziehbar.

– Die Rolle, Funktion oder Aufgabe der Ausbilder/in im Transferprojekt wird verständlich erläutert.

– Es sind erreichbare und überprüfbare Ziele gesetzt.

– Die Formen und Methoden sowie die Ergebnisse des Transfers für die Teilnehmenden sind beschrieben.

– Die Durchführung und insbesondere die Anbahnung, Formen und Ergebnisse des Transfers für die Teilnehmenden sind beschrieben.

– Die Durchführung und die Ergebnisse des Transfers sind systematisch evaluiert.
Reflexion
– Die Evaluationsergebnisse und der Projektverlauf sind strukturiert und mehrperspektivisch reflektiert.

– Der persönliche Lernzuwachs, entwickelte Kompetenzen und gewonnene Erkenntnisse für die eigene Ausbildungspraxis sind aussagekräftig beschrieben.

Die Kompetenzen sind nachgewiesen, wenn alle Kriterien mit sehr gut / gut / oder ausreichend beurteilt sind.

Kontakt

Geschäftsstelle AdA
Gerry Weibel

Sachbearbeiter AdA Baukasten
Nationaler Koordinator eidg. Berufsprüfung Ausbilder/-in mit Fachausweis
+41 (0)44 319 71 62
gerry.weibel@alice.ch